M
Max
Guest
Okay, mir drängte sich da so eine Idee auf und ließ nicht locker,bis ich sie niederschrieb.
Das Ergebnis wird nicht gerade Literatur-Nobel-Preis-verdächtig sein, aber vielleicht ein netter Sci-FI-Happen für einen geduldigen Leser darstellen

Also nicht zu hart urteilen
Zur Einordnung nenne ich es einfach mal eine Novelle, die übrigens einen phantastischen Nährboden für eine Fortsetzung (eek, schon wieder überfällt mich eine Idee) bietet
Es werden nun also nach und nach die einzelnen Kapitel eintrudeln.
Perihel der Menschheit
1. Kapitel: Venus
2. Kapitel: Interview
3. Kapitel: Verfrühte Abreise
4. Kapitel: Lunarer Abschied
5. Kapitel: Interplanetare Ansichten
6. Kapitel: Reaktionszeit
7. Kapitel: Perihel der Menschheit
8. Kapitel: Frieden
9. Kapitel: Schwebendes Archiv
10. Kapitel: Botschafter
11. Kapitel: Ankunft
1. Kapitel: Venus
Jede Generation hat ihre eigenen epochalen Wendepunkte, die sich meist in bestimmten Formen von Revolutionen niederschlagen. Auf der einen Seite waren da politische Marksteine der Geschichte. Neue Ordnungen kündeten entweder blutig oder vollkommen gewaltfrei von neuer Freiheit und in günstigen Fällen spendeten sie Hoffnung für die Zukunft der gesamten Bevölkerung der Erde.
Die anderen Umstürze waren technischer Natur, wussten aber auf ihre Art und Weise genauso Einfluss auf das tägliche Leben, aber auch auf die Mentalität der Menschen jener Generationen zu nehmen. Auch wenn es die Wissenschaft immer noch verstand, auf der Erde selbst durch verblüffende Anwendungen neuer Erkenntnisse Erstaunen hervorzurufen, so waren es seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert fernere Ziele, die für wahrhafte Zeitenwechsel gefunden werden mussten.
Bis sich kommende Jahrgänge weiter wagen wollten, war nun die Venus das Objekt menschlichen Pioniergeistes.
Dabei spielte es irgendwann kaum mehr eine Rolle, dass, da etwa der Oberflächendruck keine Landung auf dem Planeten erlauben würde, tatsächlich recht wenig mit der Venus anzufangen war, auch wenn Aspekte wie die retrograde Rotation die Fachleute doch zu faszinieren wussten. Einzig als Spiegel der Möglichkeiten menschlichen Schaffens erhielt die Mission einen Sinn.
Zum Nutzen des Prestiges aller planten riesige Projektgruppen auf allen Kontinenten seit Jahrzehnten, um den Flug zur Schwester der Erde zu realisieren.
Auch wenn die Auswirkungen jenen kühnen Plans letztlich alle Menschen betreffen würden, so erwuchs doch aus dem, was dort im All geschehen sollte für eine kleine Gruppe von Personen ganz spezielle Folgen.
Ohne es ahnen, oder sogar es jemals erfahren zu können, wurden so zum Beispiel die Theorien eines gewissen Astrophysikers Ibrahim Yerke zu den am spätesten durch einen praktischen Versuch zu bestätigenden Ideen unter den erstaunlichen Gedanken der Menschheit.
Als anderes Beispiel kann ein Mann herangezogen werden, bei dem eine Sonderrolle zunächst automatisch vorgesehen scheint. Von der Sekunde an, zu der feststand, dass Adam E. Brent Kommandant des Fluges zur Venus sein würde, war ihm das Prädikat ‚Held’ nicht mehr zu nehmen. Egal, ob er mit seiner Mannschaft erfolgreich zum fremden Planeten fliegen und wieder zurückkehren würde, oder ob die Mission in einer Katastrophe endete, Brent würde eine Legende sein. Dies war ein Status, von dem man zunächst annehmen musste, dass er seine eigenen Lebzeiten (so oder so) weit überdauern würde.
Doch genauso wenig wie jener junge Physiker Yerke, der niemals einen Nobel-Preis gewinnen sollte, so hätte auch Brent niemals geahnt, welche Rolle ihm tatsächlich zufallen würde.
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Das Ergebnis wird nicht gerade Literatur-Nobel-Preis-verdächtig sein, aber vielleicht ein netter Sci-FI-Happen für einen geduldigen Leser darstellen
Also nicht zu hart urteilen
Zur Einordnung nenne ich es einfach mal eine Novelle, die übrigens einen phantastischen Nährboden für eine Fortsetzung (eek, schon wieder überfällt mich eine Idee) bietet
Es werden nun also nach und nach die einzelnen Kapitel eintrudeln.
Perihel der Menschheit
1. Kapitel: Venus
2. Kapitel: Interview
3. Kapitel: Verfrühte Abreise
4. Kapitel: Lunarer Abschied
5. Kapitel: Interplanetare Ansichten
6. Kapitel: Reaktionszeit
7. Kapitel: Perihel der Menschheit
8. Kapitel: Frieden
9. Kapitel: Schwebendes Archiv
10. Kapitel: Botschafter
11. Kapitel: Ankunft
1. Kapitel: Venus
Jede Generation hat ihre eigenen epochalen Wendepunkte, die sich meist in bestimmten Formen von Revolutionen niederschlagen. Auf der einen Seite waren da politische Marksteine der Geschichte. Neue Ordnungen kündeten entweder blutig oder vollkommen gewaltfrei von neuer Freiheit und in günstigen Fällen spendeten sie Hoffnung für die Zukunft der gesamten Bevölkerung der Erde.
Die anderen Umstürze waren technischer Natur, wussten aber auf ihre Art und Weise genauso Einfluss auf das tägliche Leben, aber auch auf die Mentalität der Menschen jener Generationen zu nehmen. Auch wenn es die Wissenschaft immer noch verstand, auf der Erde selbst durch verblüffende Anwendungen neuer Erkenntnisse Erstaunen hervorzurufen, so waren es seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert fernere Ziele, die für wahrhafte Zeitenwechsel gefunden werden mussten.
Bis sich kommende Jahrgänge weiter wagen wollten, war nun die Venus das Objekt menschlichen Pioniergeistes.
Dabei spielte es irgendwann kaum mehr eine Rolle, dass, da etwa der Oberflächendruck keine Landung auf dem Planeten erlauben würde, tatsächlich recht wenig mit der Venus anzufangen war, auch wenn Aspekte wie die retrograde Rotation die Fachleute doch zu faszinieren wussten. Einzig als Spiegel der Möglichkeiten menschlichen Schaffens erhielt die Mission einen Sinn.
Zum Nutzen des Prestiges aller planten riesige Projektgruppen auf allen Kontinenten seit Jahrzehnten, um den Flug zur Schwester der Erde zu realisieren.
Auch wenn die Auswirkungen jenen kühnen Plans letztlich alle Menschen betreffen würden, so erwuchs doch aus dem, was dort im All geschehen sollte für eine kleine Gruppe von Personen ganz spezielle Folgen.
Ohne es ahnen, oder sogar es jemals erfahren zu können, wurden so zum Beispiel die Theorien eines gewissen Astrophysikers Ibrahim Yerke zu den am spätesten durch einen praktischen Versuch zu bestätigenden Ideen unter den erstaunlichen Gedanken der Menschheit.
Als anderes Beispiel kann ein Mann herangezogen werden, bei dem eine Sonderrolle zunächst automatisch vorgesehen scheint. Von der Sekunde an, zu der feststand, dass Adam E. Brent Kommandant des Fluges zur Venus sein würde, war ihm das Prädikat ‚Held’ nicht mehr zu nehmen. Egal, ob er mit seiner Mannschaft erfolgreich zum fremden Planeten fliegen und wieder zurückkehren würde, oder ob die Mission in einer Katastrophe endete, Brent würde eine Legende sein. Dies war ein Status, von dem man zunächst annehmen musste, dass er seine eigenen Lebzeiten (so oder so) weit überdauern würde.
Doch genauso wenig wie jener junge Physiker Yerke, der niemals einen Nobel-Preis gewinnen sollte, so hätte auch Brent niemals geahnt, welche Rolle ihm tatsächlich zufallen würde.
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