Unstimmigkeiten in Borg-Storyline

I

Innuendo

Guest
Ich nehme an, dass das hier schonmal alles durchgekaut wurde, aber weil ich gerade erst dieses Forum entdeckt habe, frage ich halt nochmal.

In "Star Trek - First Contact" wird die Borgqueen am Ende vernichtet. Gleichzeitig sterben alle Borg auf der Enterprise. Im Roman zum Film steht "Das Kollektiv war tot" oder so ähnlich. In den Voyager Episoden, die nach First Contact spielen, nehmen die Borg dann wieder eine zentrale Rolle ein und in der Finalfolge stirbt die Borgqueen dann nochmal. Handelt es sich hier um einen Bruch in der Storyline?

MfG
Stephan

Three Decades Of Maximum Rock
 
Willkommen im Board.

Ich betrachte solche Fragen nie als Bruch in der Storyline, sondern eher als Bruch in den Gehirnwindungen der Autoren. Wirklich nicht trekkielike, aber so bin ich nunmal :D.
 
die einzige erklärung ist das es entweder mehrere queens gibt oder das sie einfach neu hergeschafft werden.
 
Aber im Roman von First Contact steht, dass mit der Tod der Borgkönigin das Kollektiv zerstört wurde.
 
Ich habe den Roman nicht gelesen und weiss nicht, inwieweit dort die Zerstörung des Borg-Kollektivs erläutert wurde. Aber im Film wurde darauf ja nicht weiter eingegangen und die Borg sind ja dafür bekannt, sich anzupassen. Sie haben einfach eine andere Drohne zur Königin gemacht. Es wäre ja viel unrealistischer, wenn der Tod eines Mitglieds des Kollektivs (hier die Königin, aber was soll's) die gesamte perfekte Organisation zerstören könnte. Da erscheint das Vorhandensein eines Notfallplans, der die "Ernennung" einer neuen Königin vorsieht durchaus logisch.

Ein ins Chaos gestürztes Borg-Imperium wäre als Storyline für Voyager vielleicht interessanter gewesen, aber soviel Kreativität von den Autoren zu verlangen war dann wohl doch etwas zu viel.
 
Innuendo schrieb:
Aber im Roman von First Contact steht, dass mit der Tod der Borgkönigin das Kollektiv zerstört wurde.
Das ist wahr, denn ich ahbe das Buch auch gelesen.

Aber man muss anmerken, dass Picard bei der Einsatzbesprechung gesagt hat, dass die Borg im Maschinenraum "eine Art Kollektiv errichten wollen. Einen zentarlen Punkt, von dem aus sie den Schwarm kontrollieren können."

So kann man das leicht doppel deutig sehen. Vielleicht hat Dillard das etwas falsch interpretiert.
 
Ist das eigentlich so schwer zu begreifen? Die Borgqueen aus der Zukunft ist doch "nur" gestorben! Zur Zeit des ersten Warpfluges existierte bereits schon eine Queen, wenn nicht die selbe! Diese hat dann die ganz normale Zeitlinie weitergelbt, wenn man das so sagen darf.
Ich versteh nicht, warum es sich einige so schwer machen!? Selbst meiner Mutter, die nun wirklich keine Ahnung von Star Trek hat, ist das sofort in den Sinn gekommen, als sie "Der erste Kontakt" sah, bzw. eine frühere Voyagerfolge.
 
Ich könnte mir allerdings auch vorstellen das auf jedem Cubus eine königin lebt
 
Borgkiller-8472 schrieb:
Ist das eigentlich so schwer zu begreifen? Die Borgqueen aus der Zukunft ist doch "nur" gestorben! Zur Zeit des ersten Warpfluges existierte bereits schon eine Queen, wenn nicht die selbe! Diese hat dann die ganz normale Zeitlinie weitergelbt, wenn man das so sagen darf.
Ich versteh nicht, warum es sich einige so schwer machen!? Selbst meiner Mutter, die nun wirklich keine Ahnung von Star Trek hat, ist das sofort in den Sinn gekommen, als sie "Der erste Kontakt" sah, bzw. eine frühere Voyagerfolge.


Aber die hat vom geschehen ja nichts gewusst und mit Hilfe der Enterprise wurde die Zeitlinie nicht verändert. D.h. dass die Borgqueen der Vergangenheit in der Zukunft wieder beschließen wird in die Vergangenheit zu reisen ... kapiert? :D

Und da die zukünftige Borgqueen in der Vergangenheit verreckt ist dürfte es in der Gegenwart doch gar keine mehr geben ... :hmm:

edit: Bevor die Kuh in die Vergangenheit reisen konnte, musste die doch sicher ne "Sicherheitskopie" erstellen, denn wenn sie die Zeit zurückreist kann sie ja wohl schlecht das Kollektiv kontrollieren.
 
Soviel ich weiß ist 3mal eine Borgkönigin draufgegangen - in First Contact, Unimatrix Zero (Selbstmord) und noch in Endgame.

An sich hab ich mit dem *vernichteten Kollektiv* kein Problem, denn jeder Borg-Kubus ist an sich schon eines für sich. Und alle zusammen bilden das große Borgkollektiv. Klingt zwar ned 100pro überzeugend - aber was solls!

Außerdem kanns ja sein, dass das ganze etwas unter der Übersetzung gelitten hat - passiert öfters.

Die Borg-Queen selber wirds wohl auch mehrmals gegeben haben (oh Wunder) dürfte Technisch auch kein größeres Problem gewesen sein - da haben die Heineis ja ordentlich was zu bieten!
 
Sammy Curr schrieb:
Soviel ich weiß ist 3mal eine Borgkönigin draufgegangen - in First Contact, Unimatrix Zero (Selbstmord) und noch in Endgame.

wann denn bitte in uz? eher in dukles ungewisse.

@asia genau das selbe wollte ich borgi auch sagen.
 
*verwirrtguck*

Ääääääääächt? Hab halt von Voy ned alle Folgen oft genug gesehen um mich an alles erinnern zu können...schnüff.

Aber meine Theorie ist doch haltbar oder?
 
Wo ist das Problem?
Seit wann geht ein Staat unter, wenn sein Oberhaupt stirbt?
Das ist nicht einmal bei den Insekten so: Wenn dort die Königin stirbt oder unfruchtbar wird (wobei sie im letzteren Falle übrigens ohne viel Federlesens vom eigenen Volk aufgefressen wird), dann wird eben eine neue Königin ausgebrütet.
Genaugenommen sind ja alle Arbeiterinnen Königinnen, bei deren Larvenstadium die klimatischen Bedingungen so gestaltet wurden, dass die Geschlechtsorgane verkümmerten.
Offensichtlich sind die Ameisen in der Lage, ihren Staat für eine gewisse Zeit auch ohne Königin aufrechtzu erhalten.
Ich sehe die Königin nicht als "Chefin" des Borgkollektivs an. Sie hat eine Funktion, wie jede andere Drohne auch. Ihre Funktion ist es, den ganzen Laden zusammenzuhalten. Fällt sie aus, wird eine andere Drohne dieser Funktion zugeführt. Du kannst also jeden Tag drei Borgqueens töten. Bringt gar nix.

Jedenfalls sind die Borg kaum in der Lage, längere Zeit ohne Queen zu überleben: Siehe "Angriff der Borg", wo sich Lore zur "Ersatzqueen" der wegen ihres Individualitätssinnes vom Hauptkollektiv getrennten und deshalb ansonsten zum Untergang verurteilten Borg aufschwingt.
 
asia_fire schrieb:



Aber die hat vom geschehen ja nichts gewusst und mit Hilfe der Enterprise wurde die Zeitlinie nicht verändert. D.h. dass die Borgqueen der Vergangenheit in der Zukunft wieder beschließen wird in die Vergangenheit zu reisen ... kapiert? :D

Und da die zukünftige Borgqueen in der Vergangenheit verreckt ist dürfte es in der Gegenwart doch gar keine mehr geben ... :hmm:

edit: Bevor die Kuh in die Vergangenheit reisen konnte, musste die doch sicher ne "Sicherheitskopie" erstellen, denn wenn sie die Zeit zurückreist kann sie ja wohl schlecht das Kollektiv kontrollieren.

Da kommen wir ja wieder zu der Sache mit den Zeitreisen, die in sich ein Paradoxon bilden.
Ich habe erst vor wenigen Tagen ein buch gelesen, in dem folgendes interessantes stand:
"Existiert man, so kann man nicht existieren, existiert man nicht, so muss man existieren", von Lawrence M. Krauss in "Die Physik von Star Trek".
Nun kam man sagen, dass Star Trek sowieso seine eigenen Gesetzte hat, aber irgendetwas ist schon dran. Zeitreisen werden immer unmöglich bleiben, auch wenn sie theoretisch machbar sind.

Trotzdem bleibt die Erklärung von mir oben, diejenige, die ich bevorzuge :p
 
Ja schon ... aber das BackUp muss da sein, denn wie soll sie denn das Kollektiv kontrollieren wenn sie sich momentan gar nicht in der Zeit befindet. Während ihrer Abwesenheit MUSS es logischer Weise mind. 1 BackUp geben. Oder hat sie einen Subraumtransiver mit dem sie aus der Vergangenheit ständigen Kontakt mit dem Kollektiv der Zukunft halten kann?
 
Du hast eine Sache bei deiner überlegung vergessen: Sie reist durch die Zeit! Das heißt, das sie zu genau dem Zeitpunkt in die Zukunft zurückkeren kann in dem sie abgeflogen ist. Für das Kollektiv hätte es so ausgesehen als währe sie nie weg gewesen.

PS. Natürlich nur wenn sie mit ihrem Plan erfolg gehabt hätte
 
Borgkiller-8472 schrieb:
Ich habe erst vor wenigen Tagen ein buch gelesen, in dem folgendes interessantes stand:
"Existiert man, so kann man nicht existieren, existiert man nicht, so muss man existieren", von Lawrence M. Krauss in "Die Physik von Star Trek".

Hmm, also dieser Satz bezieht sich auf Krauss' vorangehende Ausführungen im selben Kapitel, in dem er das Beispiel anbringt, was passieren würde, wenn man auf einer Reise in die Vergangenheit seine eigene Geburt verhindert. Für sich genommen macht der Satz keinen Sinn.
Aber auch so verstehe ich nicht die Relevanz zu dem hier angesprochenen Problem. Die Borg-Queen hat ja nicht ihr anderes Ich in der Vergangenheit getötet. Deshalb geht nach meiner ST-geprägten Logik die Geschichte genauso weiter, wie zuvor. Bis zu dem Zeitpunkt, wo die Borg-Queen erneut in die Vergangenheit reist und dort umkommt. In der Zukunft übernimmt dann das Backup.
 
Die Aussage kann man auf so ziemlich jede zeitreise beziehen!
Ob du nun deine Geburt verhindern möchtest, oder deinen Feind vernichten willst, wenn du beides in der Vergangenheit verhinderst, so gibt es in der Zukunft keinen Anlass dazu, diese Zeitrise zu unternehmen, folglich fand sie nie statt und wird auch nie stattfinden!

Vielleicht denkste nächstes mal mehr nach, bevor du sowas hinschreibst!
 
Okay, danke für die Erläuterung. Habe den Satz für sich eben nicht verstanden. Sorry :konfus:
 
keine Ursache :thumbup:

p.s. Sorry für die hohe Tonlage :rolleyes:
 
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