U.S.S. Destiny - FF-Serie

S

Seba Ack

Guest
Hallo. Ich schreibe derzeit an einer netten Fanfiction, das ungefähr so 2 Jahre nach Nemesis spielt.
Ich werd jetzt hier ab und zu immer die fertigen Kapitel posten und hoff dabei auf verbesserungsvorschläge und lob/Kritik.
Ich fang mal mti einer kurzen Beschreibung an:

Klingonische Spearatisten, die den alten Weg des Imperiums gehen, greifen eien Welt der Föderation an. Zu allen überfluß gab es einen Anschlag auf den klingonischen Kanzler und im Reich kommt es zu unruhen. Schließlich kommt der Anhänger der Spearatisten an den Kanzlerpsoten.
Und es kommt wie es kommen muß, Föderationsschiffe greifen angeblich an der Grenze Klingonenaussenposten an.
In dieser Situation bekommt Captain Patrick Johnagald ein Kommando. Die U.S.S Destiny. Ein modernisiertes Schiff der Novaklasse. Zusammen mit alten Freunden und einer erfahrenen Crew findet er die Wahrheit hinter den geschehnissen. Doch um ein erneuten Krieg mit den Klingonen zu verhindern ist es zu spät.



Kapitel 1: Besuch

Die Sonne brannte in seine Augen. Er musste seine Hand gen Himmel strecken, um die Lichtstrahlen von seiner Netzhaut fernzuhalten.
Der Sand war kochend heiß. Er hatte festes Schuhwerk an, um sich vor den über 380° heißen Sand zu schützen.
Vor ihn lag das weite Land von Kintha VI, einen bewohnten Wüstenplaneten am Rand der klingonischen Grenze.
Früher einmal hatten die Klingonen diese Welt besetzt, während des Krieges. Doch damals befand sich hier nur eine kleine Forschungsstation der Föderation. Doch heute ist Kintha VI eine reche Kolonie.
Weite Kuppeln lösen sich von dem roten, kahlen Felsen der Umgebung ab und bilden dennoch eine strukturelle Symbiose. Irgendwie sahen die Kuppeln aus, als würden sie hierhin gehören, als würden sie schon seit Entstehung dieser Welt dort stehen. Doch sie waren gerade mal 40 Jahre alt.
Vielleicht kam dieser Eindruck auch daher, da er sich diese Welt ohne die Kuppeln nicht vorstellen konnte. Er war hier geboren und lebte nun seit gut 26 Jahren mit den anderen Kolonisten hier.
Seine Eltern kamen von der Erde. Wie viele andere Menschen hatten sie das Angebot der Sternenflotte angenommen. Immer wen eine neue Welt gefunden wurde, die es wert war kolonisiert zu werden, gibt es innerhalb der Föderation eine Umfrage, wer dort leben würde. Die meisten die auf ein solches Angebot eingehen, sind der Abschaum de Gesellschaft. Dealer, die ein neues Leben beginnen wollen oder auch Wesen, die von ihrer Heimatwelt verstoßen wurden. Doch seine Eltern kamen aus einem anderen Grund.
Sein Vater war todkrank. 12-mal in der Woche musste er sich der Bestrahlung von Tetrium 2 aussetzen. Die Strahlung dieses seltenen Erzes half seinen Körper den Molekularen zerfall zu stoppen. Doch er saß den grossteil seiner Zeit in der Strahlenkammer. Doch als sein Vater erfuhr, das Tetrium 2 der Hauptbestandteil der Oberfläche dieses Planeten ist, beschloss seine Familie dorthin zu ziehen. Und tatsächlich: Er brauch nur noch einmal die Woche eine Intensivere Strahlentherapie.

Er sah sich um. Das weite Land. Es war genauso weit wie er es immer sah. Unendlich weit. Die rote Sonne schien auf seine Haut. Er hatte noch gut 20 Minuten eh sein persönliches Kraftfeld nachlassen würde. Solang konnten ihn die gefährlichen Strahlen der Sonne nichts ausmachen.
Er sah in den Himmel, weg von der Sonne, die ihn sonst die Augen verbrannt hätten.
Irgendetwas war neu an diesen Himmel. Statt dem endlosen rot, war ein kleiner, etwas hellerer, Punkt zu sehen, der rasch größer wurde.
Er schaute leicht verwundert als dieser weißer Punkt sich zu einem Feuerball formierte und immer schneller flog. Auf ihn zu.
Ein lautes zischen erklang in seinen Ohren und der Photontorpedo flog knapp 100 Meter über ihn hinweg und landete in einer der Kuppeln.
Diese zersprang von Einschlagspunkt aus in alle Richtungen. Er hielt sich wieder die Hand vor Augen, denn das Licht der Explosion war zu grell für ihn. Eine Feedbackschleife im EPS-System war zu erkennen. Überall schossen Blitze aus den Leitungen und traten in die Eisenteilchen der Oberfläche.
Und wieder zischte es an seinen Ohr, diesmal auf der anderen Seite.
Ein weiterer Torpedo fand seinen Weg in eine andere Kuppel, die ebenfalls zerberstet.
Nun waren die Kolonisten verloren. Die Leitungen würden sich durch eindringende Hitze erwärmen und die Wärme ins innere der Kolonie leiten. Das wäre der Tod von allen.
Nun löste sich wieder etwas vom Himmel. Doch es war kein Torpedo, es war etwas größeres, Gewaltigeres. Um dieses Objekt herum, flogen mehrere kleine.
Das Objekt senkte sich langsam tiefer, während die kleineren näher kamen.
Ein leiseres zischen sauste in sein Ohr, als einer der Jäger direkt über ihn hinweg flog. Er drehte sich in der Luft um die eigene Achse und ließ sich rückwärts fallen. Dann fing er sich wieder und begab sich ihn Sturzflug auf ein Energierelais. Distruptorstrahlen zuckten durch die Hitze und das Relais verdampfte.
Mindestens 6 weitere Jäger schossen Löscher in die anderen Kuppeln.
Das größere Objekt setzte zur Landung an. Auf einer felsfreien Stelle im Sand sank das kolossal anmutende Schiff zu Boden. 2 Jäger drehten ab und begaben sich zum hinteren Teil des Schiffes. Dort öffnete sich eine Rampe zum Shuttledeck, wo sich die beiden Jäger hineinbegaben.
Dann war ruhe. Im Augenwinkel sah er wie einige der Jäger sich in die zerstörten Kuppeln begaben und dort landeten.
Doch nun war alles Still.
Dampf stieg aus den zerstörten Gebäuden auf und hier und da züngelten ein paar Flammen, die jedoch rasch wieder verglimmen, da es auf Kintha VI nur wenig Sauerstoff gab.
Mehrere Minuten vergingen, ohne dass sich etwas regte.
Doch dann war ein lautes klopfen zu hören. Es kam vom Schiff.
An der Vorderseite begann sich langsam eine große Klappe zu öffnen. Breit genug um ganze 10 Föderationsshuttles nebeneinander dort hinein zu bekommen. Langsam sank die schwere Klappe nach unten und wirbelte beim aufkommen einiges an Staub auf.
Dann geschah wieder nichts.
Schwer atmend blieb er dort wo er war. Schlagartig warf er sich auf den Boden als er plötzlich Schüsse hörte. Mehrere Distruptorstahlen zuckten über ihn hinweg.
Dann war wieder ruhe. Langsam blickte er auf. Das Schiff stand noch mit geöffneter Klappe da. Doch sonst war nichts zu sehen.
Dann hörte er eine Stimme.
Er konnte nicht erkennen woher sie kam, geschweige den was sie sagte. Es klang eine sehr erhobene und Egomane Aussprache zu sein. Doch eh er sie einer Rasse zuordnen konnte, begann der Sand um ihn herum zu flimmern und schnell zeigten sich Konturen von mehreren Männern um ihn herum ab. Er blieb regungslos auf den Boden liegen, doch einer der Männer packte ihn und richtete ihn gewaltsam auf.
Die Männer trugen eine schwere Rüstung und einen einfachen Helm. An den Seiten des Helms kamen lange, braun bis schwarze Haare heraus. Dazu der Gestank ließ dieser Männer ließ ihn nur auf einen Schluss kommen: Klingonen.
Doch was wollten Klingonen hier? Und wiese griffen sie an? Seit mehreren Jahren sind die Föderation und das Imperium feste Verbündete. Dieser Angriff ergab keinen Sinn.
Einer der Klingonen rammte ihn seine Faust in die Magengrube und sprach triumphierend klingende Worte. Dann griff er sich auf den Rücken, wo er ein großes, zackenbewehrtes Messer hervor holte. Unter den Helmen konnte er die Gesichter der Klingonen nicht erkennen, doch einige Züge konnte er sehen.
Der Klingone mit dem Messer stand vor ihn und grinste hämisch.
Dann holte er kurz aus und rammte ihn das Messer in die Magengrube. Das Blut spritze den Klingonen auf den Arm und der getroffene begann zu schreien. Doch das Schreien wurde nach kurzer zu einen röcheln und er sank zu Boden.
Die Klingonen rissen ihn das Herz heraus, um es später zu verzehren.
 
Ich hoffe ich werde Weiteren noch konstruktiver, aber der erste Eindruck: da ist in Grammatik, Rechtschreibung und Sprache noch viel zu tun. Und eine erste Empfehlung: probier's mal mit Word o.ä. und der Rechtschreibprüfung. Das bügelt zumindest die groben Dinge aus.

Bevor ich mal ein paar Beispiele aufliste, eine Frage: wozu schreibst du einen Vorspann? Das habe ich bei Nelame schonmal gesehen und gefragt. Ist dieser Vorspann eine Beschreibung des Inhalts und Teil der Story oder nur für Testleser, um die Story zu beurteilen?
Ich finde es absolut unglücklich, wenn ich durch eine Zusammenfassung dem Leser die Spannung am Lesen verderbe, weil ich ihm die Story quasi auf dem Tablett serviere.

Beispiele für unnötige Rechtschreibfehler (lediglich erster Absatz, Vorspann):
"Spearatisten"
"eien Welt"
"überfluß"
"unruhen"
"Kanzlerpsoten"

Beispiele für Grammatikfehler (erstes Drittel der Geschichte):
"Zu allen überfluß"
"Die Sonne brannte in seine Augen."
"um sich vor den (...) Sand zu schützen."
"Vor ihn lag das weite Land von Kintha VI, einen bewohnten Wüstenplaneten"
"... auch daher, da er sich ..."
"... half seinen Körper ..."

Beispiele für sprachliche Mängel:
  • erster Absatz vorwiegend Präsenz, außer Anfang zweiter Satz (Vergangenheit)
  • "Der Sand war kochend heiß. Er hatte festes Schuhwerk an, um sich vor den über 380° heißen Sand zu schützen." Kochend heiß? 380° heiß? Dopplung.
  • "Weite Kuppeln lösen sich von " Gegenwart, davor und dahinter Vergangenheit
  • "Immer wen eine neue Welt gefunden wurde, die es wert war kolonisiert zu werden, gibt es innerhalb der Föderation eine Umfrage, wer dort leben würde." Zeitenmischmasch.
  • "12-mal" > "Zwölfmal"
  • "Ein lautes zischen erklang in seinen Ohren und der Photontorpedo flog knapp 100 Meter über ihn hinweg" vs. "Und wieder zischte es an seinen Ohr, diesmal auf der anderen Seite." Oben? Seite? Wo?
  • "Ein weiterer Torpedo fand seinen Weg in eine andere Kuppel, die ebenfalls zerberstet." Vergangenheit vs. Gegenwart.
  • "Nun waren die Kolonisten verloren. (...) Das wäre der Tod von allen." Melodramatisch. Ein Beispiel für vergebene Spannungsmomente.
  • "Im Augenwinkel sah er ..." Er sah nichts im Augenwinkel, da ist höchstens ein Sandkorn.
  • "Dann war ruhe. (...) Doch nun war alles Still." - "Dann geschah wieder nichts." - "Dann war wieder ruhe." - "Dann hörte er eine Stimme." "Dann" und "Doch" scheinen deine Lieblingssatzanfänge zu sein.

Der Text liest sich größtenteils emotionslos und beschreibend. Bleibe bei deiner Perspektive des Charakters, den du einführst, und lasse ihn die Geschehnisse erleben. Beschreibe aus seiner Sicht und nicht als unbeteiligter Beobachter. Eventuell zum Abschluss mit einem Wechsel (auch durch Absatz gut klar erkenntlich machen) zu dem Klingonen.

Sorry, wenn das so negativ ausfällt. Inhaltlich finde ich den ersten Abschnitt des Kapitels recht gut. Der Rest erzählt nichts, sondern listet nur die Ereignisse eines Angriffs auf.
 
Ohje, erstmal alles verdauen...

Das Problem: Ich benutze ja Word und der streicht mir oh die Fehler an, aber tortzdem scheint er nicht immer alles anzustreichen. Die Rechtschreibfehler die du mir rausgepickt hast, hätte Word eigentlich anstreichen müßen und in anderen Abschnitten hatte er es bei den selben Wörtern oh gemacht... komich...
Naja und wegen der Sicht. Ich hab mich größtenteils ja schon auf die Sicht der namenlosen Person beschränckt, aber ich sah es so als besten weg die ereignisse zu schreiben, indem ich mehr die Ereignisse von außen schildere als aus der Sicht der Person aus... Naja, ich wart lieber mal auf weitere Kritik.
 
auch wenn es in letzter zeit ein paar streitigkeiten bezüglich der neuen rechtschreibung gibt, so wird sie schon sehr bald allein gültig sein. deshalb solltest du dir nochmal anschaune, wann man "ss" und wann man "ß" verwnedet.

Beispiele:
Überluß --> Überfluss
muß --> muss
Aussenposten --> Außenposten

ansonsten musst du dir unbedingt deine texte mehrmals durchlesen, damit du diese ganzen restlichen fehler auch beseitigtst. und ich bin mir sicher, dass word all diese fehler anzeigt. du musst einfach genauer hinsehen. ansonsten ist das ganze schon mal sehr gut.

PS: ja, ich weiß, dass ich hier alles kleinschreibe, aber trotzdem: wenn man ganz korrekt nach der RS geht, dann muss man auch darauf achten, wann man etwas groß und wann man etwas klein schreibt.
 
Ok, ich nehme mir heraus, ein paar Worte zu sagen:

Stilistisch:

Einige Fehler wurden ja bereits genannt. Auf Word allein kann man sich, wie erwähnt ohnehin nicht ausschließlich verlassen! Wenn Du schreibts "Immer wen eine neue Welt [...]." wird Word keinen Fehler anzeigen. "Wen" ist ja auch ein richtig geschriebenes reales Wort und Word kann ja nicht verstehen, dass Du eigentlich "wenn" meinst!
Dass der Protagonist im Augenwinkel etwas sieht, stört mich nicht wirklich. Schlimmer beurteile ich da einige Wiederholungen (Zischen), vor allem aber Umgangssprache. "Magengrube" würde ich in diese Kategorie einordnen, da der Gebrauch weniger anatomisch, als inzwischen vielmehr sogar schon fast metaphorisch bekannt ist.
Die distanzierte Erzählform ist eine mögliche Art der Beschreibung. Sie war ja Deine Intention und so kann man sie durch aus so lassen. Wenn destruktive Ereignisse so beschrieben werden, geht eine andere Wirkung von ihnen aus. Es kann sich lohnen, so den Leser aufzuforder, das Geschehene noch einmal emotionaler zu reflektieren.

Inhaltlich:
Da habe ich ansich nicht viel auszusetzen. Nur, ehrlich gesagt, ich habe zur Zeit etwa vier FF im Hinterkopf bei denen man sich im Krieg mit den Klingonen befindet. Nicht dass ich Dir die Story ausreden möchte, ich fürchte nur sie ist ansich nicht furchtbar originell.
Zudem bin ich immernoch jemand, der findet, dass Krieg in Star Trek eher die Ausnahme als die Regel sein sollte.
 
Jut, ich werd mal noch einiges ändern und es dann nochmal posten.

@Max: zur Story:
Es soll eigentlich bloß der Krieg als Hintergrundgeschichte fungieren. Die wahre Geschichte etabliert sich weiter ab des Krieges. Allso ich geh dann weniger auf große schlachten ein sonder auf das Suchen nach der Ursache des Krieges und eine Verschwörung die diesen Krieg zuließ.
Es soll mehr sowas wie im Stile von "Der Anschlag" sein.
 
Max schrieb:
Dass der Protagonist im Augenwinkel etwas sieht, stört mich nicht wirklich.
Hier ging es mir einfach um die sachliche Falschheit der Aussage. Man sieht etwas "aus den Augenwinkeln" heraus aber nicht im Augenwinkel.

Schlimmer beurteile ich da einige Wiederholungen (Zischen), vor allem aber Umgangssprache.
Ja, stimmt. Mein Hinweis auf die "Dann"s und "Doch"s war speziell, aber die Wiederholungsform zieht sich irgendwie durch die ganze Geschichte.

Die distanzierte Erzählform ist eine mögliche Art der Beschreibung. Sie war ja Deine Intention und so kann man sie durch aus so lassen. Wenn destruktive Ereignisse so beschrieben werden, geht eine andere Wirkung von ihnen aus. Es kann sich lohnen, so den Leser aufzuforder, das Geschehene noch einmal emotionaler zu reflektieren.
Ich finde es wichtig, bei einer Erzählform zu bleiben oder zumindest nicht innerhalb eines Kapitels zu wechseln. Klar, distanziert geht auch, bindet mich emotional aber überhaupt nicht an die Person. Das aber wird im ersten Teil ganz gut angegangen.
 
dwight schrieb:
Ich hoffe ich werde Weiteren noch konstruktiver, aber der erste Eindruck: da ist in Grammatik, Rechtschreibung und Sprache noch viel zu tun. Und eine erste Empfehlung: probier's mal mit Word o.ä. und der Rechtschreibprüfung. Das bügelt zumindest die groben Dinge aus.

Bevor ich mal ein paar Beispiele aufliste, eine Frage: wozu schreibst du einen Vorspann? Das habe ich bei Nelame schonmal gesehen und gefragt. Ist dieser Vorspann eine Beschreibung des Inhalts und Teil der Story oder nur für Testleser, um die Story zu beurteilen?
Ich finde es absolut unglücklich, wenn ich durch eine Zusammenfassung dem Leser die Spannung am Lesen verderbe, weil ich ihm die Story quasi auf dem Tablett serviere.

Beispiele für unnötige Rechtschreibfehler (lediglich erster Absatz, Vorspann):
"Spearatisten"
"eien Welt"
"überfluß"
"unruhen"
"Kanzlerpsoten"

Beispiele für Grammatikfehler (erstes Drittel der Geschichte):
"Zu allen überfluß"
"Die Sonne brannte in seine Augen."
"um sich vor den (...) Sand zu schützen."
"Vor ihn lag das weite Land von Kintha VI, einen bewohnten Wüstenplaneten"
"... auch daher, da er sich ..."
"... half seinen Körper ..."

Beispiele für sprachliche Mängel:
  • erster Absatz vorwiegend Präsenz, außer Anfang zweiter Satz (Vergangenheit)
  • "Der Sand war kochend heiß. Er hatte festes Schuhwerk an, um sich vor den über 380° heißen Sand zu schützen." Kochend heiß? 380° heiß? Dopplung.
  • "Weite Kuppeln lösen sich von " Gegenwart, davor und dahinter Vergangenheit
  • "Immer wen eine neue Welt gefunden wurde, die es wert war kolonisiert zu werden, gibt es innerhalb der Föderation eine Umfrage, wer dort leben würde." Zeitenmischmasch.
  • "12-mal" > "Zwölfmal"
  • "Ein lautes zischen erklang in seinen Ohren und der Photontorpedo flog knapp 100 Meter über ihn hinweg" vs. "Und wieder zischte es an seinen Ohr, diesmal auf der anderen Seite." Oben? Seite? Wo?
  • "Ein weiterer Torpedo fand seinen Weg in eine andere Kuppel, die ebenfalls zerberstet." Vergangenheit vs. Gegenwart.
  • "Nun waren die Kolonisten verloren. (...) Das wäre der Tod von allen." Melodramatisch. Ein Beispiel für vergebene Spannungsmomente.
  • "Im Augenwinkel sah er ..." Er sah nichts im Augenwinkel, da ist höchstens ein Sandkorn.
  • "Dann war ruhe. (...) Doch nun war alles Still." - "Dann geschah wieder nichts." - "Dann war wieder ruhe." - "Dann hörte er eine Stimme." "Dann" und "Doch" scheinen deine Lieblingssatzanfänge zu sein.

Der Text liest sich größtenteils emotionslos und beschreibend. Bleibe bei deiner Perspektive des Charakters, den du einführst, und lasse ihn die Geschehnisse erleben. Beschreibe aus seiner Sicht und nicht als unbeteiligter Beobachter. Eventuell zum Abschluss mit einem Wechsel (auch durch Absatz gut klar erkenntlich machen) zu dem Klingonen.

Sorry, wenn das so negativ ausfällt. Inhaltlich finde ich den ersten Abschnitt des Kapitels recht gut. Der Rest erzählt nichts, sondern listet nur die Ereignisse eines Angriffs auf.


Vielleicht bin ich in diesem Fall befangen... (ja sicher bin ich^^) aber ich sag jetzt mal, was ich bei jedem anderen auch sagen würde:
Man kann kritisieren und man kann kaputt reden!
Daß du ein absoluter (wohl berühmter) Schreiberling bist, kann ich an der geschwollenen Brust deiner Selbst erkennen. Eigentlich finde ich es ja schön, daß du so ausführlich "helfen" willst, aber es hat einen Beigeschmack von Selbstbeweihräucherung...

Fang ich mal an: Der erste Abschnitt umreißt den Angriff, der Zweite vertieft.

"Im Augenwinkel sah er ..." Er sah nichts im Augenwinkel, da ist höchstens ein Sandkorn.
Hast du noch nie eine Bewegung aus dem Augenwinkel gesehen oder leidest du unter Tunnelblick?


[*] "Nun waren die Kolonisten verloren. (...) Das wäre der Tod von allen." Melodramatisch. Ein Beispiel für vergebene Spannungsmomente.
Finde es betont die Situation und verdeutlicht die auswegslose Situation.

[*] "Der Sand war kochend heiß. Er hatte festes Schuhwerk an, um sich vor den über 380° heißen Sand zu schützen." Kochend heiß? 380° heiß? Dopplung.
Dopplung? Wenn etwas kochen heiß ist, kocht es- egal bei wieviel Grad...


Das mit den Rechtschreibfehler ist auch mein Problem: Wir als "Nicht-Maschinenschreibengelehrte" haben das Problem, daß wir uns oftmals in den Buchstaben verhauen... (sieht man doch)

Warum soll er denn aus der Perspektive des Mannes schreiben? Wo steht, daß dies sein muß?

Und jetzt pflück ich auch mal was raus:
Ich hoffe ich werde Weiteren noch konstruktiver
DES Weiteren...

Nimms mir nicht persönlich, aber ich mag es nicht, wenn eine Bitte nach KONSTRUKTIVER KRITIK dazu ebnutzt wird, jemandem klar zu machen, daß man selbst das viel besser kann... (Selbstverherrlichend)
Du hast ja recht mit einigen Sachen- sag ich ja auch nichts dagegen. Aber bitte: Nicht ZU Kleinlich werden!
 
Scaddycat schrieb:
Das mit den Rechtschreibfehler ist auch mein Problem: Wir als "Nicht-Maschinenschreibengelehrte" haben das Problem, daß wir uns oftmals in den Buchstaben verhauen... (sieht man doch)

Schon klar, aber es handelt sich nicht um eine schnelle Reaktion, eine spontane Formulierung akuter Gedanken. Nein, es ist ja ein literarischer Text, der hier einem Publikum gezeigt wird. Da muss man andere Maßstäbe anlegen und die verlangen nun mal, dass der Text dutzende Male durchgelesen und korregiert wird *. Fehler, die durch's Vertippen entstanden, müssen da einfach schon beim ersten Lesen rausfallen, Fälle bei denen man sich nicht sicher ist, wie sie richtig geschrieben werden, müssen (oder zumindest sollten) noch recherchiert werden.

Scaddycat schrieb:
Warum soll er denn aus der Perspektive des Mannes schreiben? Wo steht, daß dies sein muß?

Ich verstand dwight eigentlich eher so, dass der Erzählstil nicht zu dieser perspektive passte, das heißt, obwohl man eigentlich alles aus den Augen einer beteiligten Person erleben sollte, man keinen persönlichen, emotionalen Bezug vermittelt bekam, da das ganze Geschehen recht "Bericht-artig" beschrieben wurde...

EDIT:
* Übrigens nicht nur zur Fehlerkorrektur, sondern auch zum Feilen am Inhalt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Werden noch Kritiken gewünscht? => sonst nutze ich meine Zeit im Moment für was anderes (hab ich im Moment nur wenig von...)
 
Scaddycat schrieb:
Nimms mir nicht persönlich, aber ich mag es nicht, wenn eine Bitte nach KONSTRUKTIVER KRITIK dazu ebnutzt wird, jemandem klar zu machen, daß man selbst das viel besser kann... (Selbstverherrlichend)

Meine Kritik ist für den Autor des Textes gedacht, er kann sie lesen, darüber nachdenken, sie ignorieren oder was immer er damit machen will. Wenn er keine (weitere) Kritik von mir bekommen will, kann er das auch schreiben. Ich dränge mich da wirklich nicht auf. Ich glaube auch nicht, dass Seba Ack es nötig hat, von jemand Dritten ein Wattehäuschen gebaut zu bekommen.

Und noch etwas: "Kritik üben" und "Schreiben können" sind zwei ziemlich orthogonale Dinge: weder muss ein guter Schreiber ein guter Kritiker sein noch umgekehrt. Kritik zu üben heißt nicht, es besser zu können, sondern Probleme und Schwächen in der Sache zu erkennen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Max schrieb:
Schon klar, aber es handelt sich nicht um eine schnelle Reaktion, eine spontane Formulierung akuter Gedanken. Nein, es ist ja ein literarischer Text, der hier einem Publikum gezeigt wird. Da muss man andere Maßstäbe anlegen und die verlangen nun mal, dass der Text dutzende Male durchgelesen und korregiert wird *. Fehler, die durch's Vertippen entstanden, müssen da einfach schon beim ersten Lesen rausfallen, Fälle bei denen man sich nicht sicher ist, wie sie richtig geschrieben werden, müssen (oder zumindest sollten) noch recherchiert werden.

Ja, daß hast du ja schon recht... aber cih find einfach, daß man da nicht so kleinlich sein sollte, zumal es ja erst mal bloß eine erste Vorstellung ist.



Ich verstand dwight eigentlich eher so, dass der Erzählstil nicht zu dieser perspektive passte, das heißt, obwohl man eigentlich alles aus den Augen einer beteiligten Person erleben sollte, man keinen persönlichen, emotionalen Bezug vermittelt bekam, da das ganze Geschehen recht "Bericht-artig" beschrieben wurde...[/QUOTE=Max]

Naja, wo steht, daß man immer im selben Stil schreiben muß? Schreibt Konsalik wie King oder James Joyce wie Göthe?
Man kann doch mit den Erzählungsarten experimentieren!

dwight schrieb:
Meine Kritik ist für den Autor des Textes gedacht, er kann sie lesen, darüber nachdenken, sie ignorieren oder was immer er damit machen will. Wenn er keine (weitere) Kritik von mir bekommen will, kann er das auch schreiben. Ich dränge mich da wirklich nicht auf. Ich glaube auch nicht, dass Seba Ack es nötig hat, von jemand Dritten ein Wattehäuschen gebaut zu bekommen.

Und noch etwas: "Kritik üben" und "Schreiben können" sind zwei ziemlich orthogonale Dinge: weder muss ein guter Schreiber ein guter Kritiker sein noch umgekehrt. Kritik zu üben heißt nicht, es besser zu können, sondern Probleme und Schwächen in der Sache zu erkennen.

Also, die Sache mit dem Wattehäuschen grenzt ja schon an Polemik... Ich hatte extra oben drüber geschrieben, daß ich das auch für jeden anderen schreiben würde! Vielleicht solltest du mal nachlesen, bevor du sowas schreibst?
Außerdem kann man mit solchen übertriebenen Kritiken jemanden ganz schön runter ziehen und die Freude am Schreiben verderben. Zum Glück weiß ich, daß Seba das nicht macht, aber ein anderer würde sich vielleicht einigeln und sich nicht mehr getrauen, eine Fanfic ins Forum zu stellen, denn ich finde, dazu gehört schon eine gewaltige Portion Mut!

Und außerdem: Kritik üben darf man erst, wenn man es besser kann! (ich kenn deine Fähigkeiten leider nicht, kann ich also nicht beurteilen.)
Vörschläge sind was anderes, aber du hast ja nur kritisiert und zwischen den Zeilen geschrieben: "Alles Müll, am besten löschen."
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Servus!

Nun will ich auch was dazu sagen:

Den Anfang der Geschichte finde zu anfangs sehr stichpunktartig geschrieben, wie dwight schon am anfang sagte. Aber an sich ist die Art wie sie geschrieben ist mal was andres.
Hab hier auch mal die andren Kritiken durchgelesen und dabei frage ich mich, warum man die Grundstory "Klingonenkrieg" als langweilig und abgekriffen tituliert?

A) wird das seinen Grund haben das so viele Fanfiction mit diesem Thema schreiben
B) Kommts auch darauf an, was man daraus macht

Hier haben einige mit ihrer Kritik total übertrieben.... Mir fällt dazu nur ein: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten....
 
Gut, erstmal schönen dank an Scaddy für die mutige Verteidigung.
Und ich muß ihr Recht geben, was die motivation zum schreiben anbelangt. Ich meine mir macht das nichts aus, aber einige andere könnten wirklich dadurch abgeschreckt werden.
Dwight, wäre besser wen du dich nächstes mal kürzer fassen würdest;)

Trotz der Aspekte der bisherigen Kritik, hab ich mich dazu durchgerungen Kapitel 2 zu veröffentlichen.
Bitte bewertet diesmal nur den Inhalt und euer "Gefühl" zu der Story.


Kapitel 2: Ein neuer Captain

Im Herzen jung, im Geiste alt. Das ist unser Captain Johnagald.“ Ein leichtes lachen durchstreifte die fröhliche Runde als Admiral Picard den Toast aussprach. Dann nahm er einen kräftigen Schluck aus seinem Glas und der Rest folgte seinem Beispiel.
Captain Patrick Johnagald lächelte zufrieden, wen auch mit einer leicht besorgten Miene. Es war die Erfüllung eines Traumes. Nach all der Zeit des Wartens hatte er endlich den Rang eines Captains ergattert. Zuvor diente er auf der Enterprise als erster Offizier. Nachdem sein Vorgänger bei einer Außenmission ums Leben kam, war er die rechte Hand einer lebenden Legende gewesen. Captain Jean Luc Picard.
Dieser erhob nun noch mal das Glas.
„Ich wünsche ihnen alles Gute und viel Glück beim Umkleiden. Glauben sie mir, der vierte Pin geht immer am schwersten dran.“
Das war typisch Picard. Sobald es etwas zu feiern gab ließ er seine flachen Komiken freien lauf, über die sich trotzdem alle amüsierten.
Johnagald lächelte nun auch etwas zufriedener. Er war zwar nur 8 Monate erster Offizier gewesen, aber dennoch hatte er viel auf der Enterprise gelernt. Über 2 Monate hatte er das alleinige Kommando, da Picard von klingonischen Wiederstandskämpfern gefangen genommen wurde. Dies war eine schwere Zeit. Alle hielten Picard für Tod und da er sich am besten mit den Schiff und der Crew auskannte, wurde ihm das Kommando übertragen, bis ein Ersatz für Picard gefunden wurde. Doch dann traf er mit der Enterprise auf das Nest der Wiederstandsgruppe und es gelang ihnen Picard zu befreien. Dieser war dann noch mal gut einen Monate im Krankenhaus.
Dies war mit einer der Hauptgründe, warum Patrick Johnagald mit 29 Jahren zum Captain befördert wurde.
Alle klatschten. An diesen Tag waren fast alle seine Freunde und Familiemitglieder anwesend. Es war ein großer Tag, den er nur mit seinen Vertrauten feiern wollte.

Der Abend in Johnagald’s Apartment verlief fröhlich und unbeschwert. Mit viel Sekt, Gerede über alte Zeiten und Visionen von den Kommenden. Doch trotz der ausgelassenen Stimmung blieb Johnagald’s Mine öfters leer. Eigentlich fühlte er sich dazu gedrängt der feiernden Gemeinde auch seelisch beizuwohnen, doch etwas in ihm drin dämpfte ihn.
Es war wie eine unsichtbare Kette die sich langsam um sein Gemüt spannte und es nicht freilassen wollte.
Niemals hätte er gedacht so etwas bei einer Beförderung zu empfinden, doch dieses unangenehme Gefühl war.
Er stand mit einen halb leerem Glas an seinem Fenster und schaute hinab in die erleuchtete Bucht von San Francisco. Es war ein wunderbar träumerischer Anblick. Ein paar Boote, die aus Nostalgiegründen dort wieder fuhren, zogen langsam und geschmeidig ihre Runden unter der Golden Gate. Aus den Raumbahnhof daneben flogen in Sekundentakt Shuttles und Transporter zur den Stationen und Schiffen in Orbit.
Mit diesem Anblick versuchte er den Grund für sein seltsames Befinden zu lokalisieren. Es musste etwas geben was ihn Angst vor den Captainsstuhl machte. Etwas, das ihn schwer belastet und dennoch nicht entdeckt werden wollte. Er durchkrammte die tiefen seines Geistes nach Erklärungen und sah dabei wie eines der Boote in einer Welle leicht schaukelte.
Vor langer Zeit war er auch einmal mit solch einem Boot gefahren. Damals mit seinen Vater. Es war auf offener See und der Segler nur mit einfachster Technik ausgestattet. So mochte es sein Vater. Er allein gegen die Natur. Nur mit ein paar zusammengenagelten Brettern und einen Segel bewaffnet. Na gut, das Schiff war zwar etwas mehr, aber dennoch primitiv. In seinen geistigen Auge durchlebte er noch mal die fahrt mit seinen Vater. Er war 9 Jahre und schaute ängstlich ins Wasser. Plötzlich schwärzte sich der Himmel und die Wellen stiegen. Dann schlug eine solche gegen den Bug des Schiffes und ließ es erzittern. Er spürte die Angst die er damals hatte. Doch dann viel etwas auf. Das was er damals fühlte, war genau das was er jetzt empfand. Angst.
Er hatte Angst vor den Posten als Captain. Angst davor zu Versagen. Angst vorm…
„Über was grübelst du nach, Pat?“
Der Erzeuger der Stimme stand direkt hinter ihn und ließ ihn leicht zusammen fahren.
„Brauchst dich nicht gleich zu erschrecken.“, sagte die freundliche junge Dame.
Johnagald lächelte leicht, als er die Person erkannte.
„Ich hab mich nicht erschreckt, du hast mich nur überrascht.“
Er lächelte leicht in ihr jugend haftes Gesicht. Es war Janice White. Eine nette, junge, attraktive, rothaarige Frau. Patrick Johnagald kannte sie schon seit er auf der Enterprise Anfing.
„Also, über was hast du gerade nachgedacht?“, fragte sie nachdringlich.
Johnagald nahm noch einen kräftigen Schluck und sah dann aus dem Fenster.
„Ich dacht… Ich hab mir Gedanken über meine Kommandobefähigung gemacht.“
Sie sah nun ebenfalls mit aus dem Fenster und genau wie er beobachtete sie die Schiffe in der Bucht.
„Du weißt selbst, das du es dir verdient hast. Keiner hat mehr für ein Kommando gearbeitet als du. Ich kenn dich nun schon so lange Pat. Glaub mir, mach dir über deine Befähigung keine Sorgen.“
Sie lächelte ihn aufmunternd an und legte kurz eine Hand auf seine Schulter. Dann ging sie wieder zurück in die Menge.
Kaum war sie weg lehnte sich Picard hinter einer Ecke hervor und stellte sich neben Johnagald, wie es Janice zuvor getan hatte.
„Sir, wollen sie mir auch noch meine Kommandobefähigung bestätigen?“, fragte er ironische, aber dennoch freundlich.
Picard sah in leicht lächelnd an.
„Genau dieselbe Frage, wie sie sich jetzt stellen, stellt sich irgendwann jeder Captain kurz nach Beförderung.
Bei mir war es kurz nachdem ich auf der Brücke meines ersten Kommandos stand. Die Brücke der Stargazer. Damals war es das modernste überhaupt und ich hatte das Schiff mit einer erfahrenen Crew übernommen.“
Johnagald wandte seinen Blick von den Schiffen und sah den Admiral leicht fragend an.
„Glauben sie mir, ich war damals, noch mehr als sie jetzt, am zweifeln über die Richtigkeit meiner Beförderung.“
Picard lächelte freundlich und versuchte damit seinen Freund und ehemaligen ersten Offizier aufzumuntern.
„Aber bei ihnen war es ja etwas anderes. Sie kannten ihr Kommando, sie wussten was vor ihnen lag. Ich weiß noch nicht mal, ob ich überhaupt ein Schiff bekommen.“
Picard lächelte etwas breiter.
„Ich wusste damals überhaupt nicht was vor mir lag. Oder denken sie ich wusste damals dass ich den ersten Kontakt mit den Ferengi herstellen werde, ein Flaggschiff der Föderation kommandiere und eine Invasion kybernetischer Cyborgs aufhalte? Ob wohl beim letzteren hätte ich gern auf die Erfahrung verzichtet.“
Johnagald lächelte. Zufrieden und schon etwas aufgeheitert.
Dann sah er aus dem Fenster und sprach zu Picard.
„Das nennt man dann wohl oder übel Schicksal.“
„Ja, Pat. Das ist Schicksal. Und ihres befindet sich gerade in der Schmiede.“
Mit diesen Worten wandte er sich zum gehen.
„Na kommen sie schon Johnagald, es ist immerhin ihre Party.“
Er lächelte leicht und folgte dann Picard in die fröhliche Menge.
 
Kalypso schrieb:
Hab hier auch mal die andren Kritiken durchgelesen und dabei frage ich mich, warum man die Grundstory "Klingonenkrieg" als langweilig und abgekriffen tituliert?

A) wird das seinen Grund haben das so viele Fanfiction mit diesem Thema schreiben
B) Kommts auch darauf an, was man daraus macht

Sicher kommt es darauf an, was man daraus macht. Ich will ja auch gar nicht bezweifeln, dass die Thematik das Potenzial zu spannenden und interessanten Geschichten hat; nicht zuletzt deswegen wird dieses Konzept ja auch gerne verwendet.

Es ist eine Frage des persöhnlichen Geschmacks und ich fühlte mich bei Star Trek immer am Besten unterhalten wenn mir Folgen abstraktere Themen mit anspruchsvollen Inhalten, die aus sich selbst wirkten und nicht Mittel zum Zweck waren, zeigten.
Eine "Kriegsfolge" (wie sie in DS9 vorkamen) war nie darunter

Weiterer Punkt sind ruhige Studien...

... as we fade to ;)

... das zweite Kapitel:

Allgemein gefällt mir das zweite Kapitel nämlich ziemlich gut.
-In einem angemessenen Umfang wird hier nicht nur der biographische Hintergrund beleuchtet, sondern auch...
-Wert auf eine sensible und dennoch recht anschauliche Charakterisierung des Protagonisten gelegt. Der Rückblick auf die Kindheit ist dabei durchaus geschickt: Die Szene auf dem Boot symbolisiert noch die Abgabe der Kontrolle und das Vertrauen in eine (im positiven Sinne) Autorität. Dennoch mischt sich eine Angst ins Geschehen, die durch den nun bevorstehenden Rollenwechsel durch die Beföderung eine zusätzliche Qualität bekommt.

-Der Inhalt dieses Kapitels ist ansich dabei schnell erklärt: Auf der Feier der Befördung überkommen dem neuen Captain Zweifel ob der vor ihm liegenden Aufgaben.
Und obwohl faktisch nicht viel geschieht, sorgt die Tiefe des Inhalts dennoch dafür, dass es sich geren verfolgen läßt.

Ok, das war der positive Teil. Mich schwache Seele beschleicht dennoch bei ein paar Punkten Wehmut ;)
-Picard einzuführen ist nicht unbedingt ein glücklicher Schachzug. Auch wenn es eine Figur ist, die uns über Jahre (Jahrzehnte ?!) begleitet hat, dürften die Ansichten, welche Aussagen er nün tätigen würde, immernoch weit auseinander gehen.
Sprich: Vieles, was Du, Seba Ack, Picard sagen läßt, hätte ich ihn zum Beispiel nicht sagen lassen.
-Die Ausdrucksweise wandelt teilweise schon zwischen schönen, guten Passagen und anschließenden Stilbrüchen:
"Eigentlich fühlte er sich dazu gedrängt der feiernden Gemeinde auch seelisch beizuwohnen [bis hierher klasse], doch etwas in ihm drin dämpfte ihn."
"Drin"? 'In seinem Inneren' oder sowas ähnliches und es wäre ein Satz gewesen, an dem man nichts auszusetzen hätte. Das war jetzt nur ein - vielleicht nicht ideales - Beispiel.

-Allgemein gesprochen: Stil und Rechtsschreibung sorgten in diesem Kapitel bei mir dafür, dass das Lesen viel mehr Spaß gemacht hat. Wenn Du dieses Gebiet noch etwas perfektionieren könntest ("Doch dann viel etwas auf" -> 'fiel') hätten die Texte schon einmal ein bemerkenswerten Niveau.

An diesem Punkt noch mal zurück:
Kalypso, sicher sind Rechtschreibfehler nicht schlimm, aber in einem Bereich wie der Literatur ist es so, dass bei einem "Poet" hinter jedem Wort eine Intetion steht. Manche Dichter haben Jahrzehnte an einem Sonnet (14 Zeilen !) gesessen!
Natürlich muss man in einem (Prosa) Text nicht mal annähernd so übertrieben genau an die Sache herangehen.
Aber abgesehen von allem Handwerklichen, was da dahinter steckt ist es einfach viel angenehmer zu lesen.


@ Scaddycat:
Schau beim (1.) FF-Wettbewerb nach. dwight hat dort auch eine Geschichte eingereicht :)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also grundsätzlich finde Rechtschreib und Grammatikfehler finde ich bei sowas absolut irrelevant. Rechtschreibung kann man lernen oder durch einen begabten Proofreader machen lassen. Zu guter Literatur gehört schon etwas mehr.

@Seba:
Ist nicht persönlich gemeint, aber Wenn Du Dein Werk an einen Verlag schicken würdest, würde das ein Lektor schon nach dem dritten Satz wieder weglegen.

Hier nur ein paar Stichpunkte (es ist wirklich nicht böse gemeint fass es bitte als konstruktive Kritik auf)
- Du schreibst extrem emotionslos. Vieles ist nur eine Auflistung von Geschehnissen.
- Versuch etwas mehr Spannung in einen Satz zu bringen.
- Dringende Empfehlung: selber noch etwas mehr zu lesen (und zwar massenweise), bevor Du anfängst zu schreiben.
- manchmal schreibst Du extrem mündlich. Teilweise ist die Grammtik sogar falsch: "der vierte Pin geht immer am schwersten dran" dann aber wieder extrem lyrisch, wie man es nie sagen würde: "Er musste seine Hand gen Himmel strecken...
- UNBEDINGT auf die richtige Zeitform achten und nicht mischen (die alten Deutschbücher aus der Realschule sind hier oft eine durchaus große Hilfe)
- Du schreibst am Anfang immer wieder von "er" und "ihm" die Idee, den Leser im Dunkeln zu halten ist durchaus gut (ist ein durchaus oft verwendetes literarisches Mittel), Du musst dem Leser nur einen Anhaltspunkt geben, etwas was er sich vorstellen kann zB.: "Die Sonne brannte. Die Augen fast geschlossen, schleppte er sich durch den brennend heißen Sand [380° ist etwas arg warm]. Er trug eine weite Hose, die ursprünglich einmal rot gewesen sein mochte, nun aber die Spuren einer langen Wanderung durch die staubige Wüßte trug. Das helle, lockere Hemd war vor Schweiß vollkommen durchnässt und klebte eng an der Haut. usw...
So verrätst Du dem Leser nichts über den Charakter (ob es ein Klingone oder was auch immer ist) aber er kann sich eine vage Vorstellung der Person machen, das ist ENORM wichtig.
- Du wiederholst oft Wörter "Das weite Land. Es war genauso weit wie er es immer sah. Unendlich weit".
- "begab sich ihn Sturzflug auf ein Energierelais. Gleiches Problem wie oben: Was bitteschön kann man sich unter einem "Energierelais" vorstellen...
- "Distruptorstrahlen zuckten durch die Hitze" Dito... was ist ein Disruptor?? Was sind Disruptorstrahlen?
- wenn Du schon von Desruptoren schreibst, kannst Du auch gleich schreiben, dass es Klingonen sind und brauchst Du nicht mehr von "Objekten" reden.
- Zahlen schreibt man bis 20 aus. Also "sechs" und nicht "6"...
- Du benutzt extrem oft das Wort "doch" (doch dann, doch nun, doch sonst etc)... generell einfach etwas mehr auf Wiederholungen von Wörterun und Phrasen achten...
- "und sprach triumphierend klingende Worte." Du solltest etwas mehr auf Star-Trek-Background achten. Ich bezweifle stark, dass eine Horde Klingonen die einen wehrlosen, halb verdursteten Mann der in der Wüste am Boden liegt niedermetzeln, großen Triumpf empfinden. Sollten das später nochmal eine Rolle spielen (zB. weil das keine echten Klingonen sind, oder sowas) musst Du dem Leser einen Hinweise darauf geben.
- "Die Klingonen rissen ihn das Herz heraus, um es später zu verzehren." Auf derart brutale Beschreibungen würde ich verzichten, zumindestens am Anfang... Damit vergraulst Du Dir eine ganze Menge
- Der Leser baut zu einem Charakter immer erstmal eine Beziehung auf. Ich würde nicht die erste "Haupfigur" die erwähnt wird am Ende des Kapitels wieder umbringen.
- "Im Herzen jung, im Geiste alt. Das ist unser Captain Johnagald"... Mal ernsthaft: Würde Picard DAS sagen? Außerdem stimmt das Versmaß nicht.


Das war typisch Picard. Sobald es etwas zu feiern gab ließ er seine flachen Komiken freien lauf, über die sich trotzdem alle amüsierten.
Johnagald lächelte nun auch etwas zufriedener. Er war zwar nur 8 Monate erster Offizier gewesen, aber dennoch hatte er viel auf der Enterprise gelernt. Über 2 Monate hatte er das alleinige Kommando, da Picard von klingonischen Wiederstandskämpfern gefangen genommen wurde. Dies war eine schwere Zeit. Alle hielten Picard für Tod und da er sich am besten mit den Schiff und der Crew auskannte, wurde ihm das Kommando übertragen, bis ein Ersatz für Picard gefunden wurde. Doch dann traf er mit der Enterprise auf das Nest der Wiederstandsgruppe und es gelang ihnen Picard zu befreien. Dieser war dann noch mal gut einen Monate im Krankenhaus.
Dies war mit einer der Hauptgründe, warum Patrick Johnagald mit 29 Jahren zum Captain befördert wurde.

Zu dem Abschnitt:
- wenn Picard Admiral ist, würde er kein Schiff kommandieren. Wenn er gerade erst frisch nach der Gefangennahme befödert wurde, solltest Du das erwähnen.
- Seit wann ist Picard komisch???
- die Geschichte (Picard ist weg und für tot erklärt. 1. Offizier bekommt das Kommando. Gab es schonmal (rechnet man die Borg-Geschichte dazu sogar schon zweimal) in TNG.
- Mit 29 Jahren Captain ist extrem (!!) unwahrscheinlich und die Befreiung von Picard von einer Widerstandsgruppe (Widerstand wogegen eigentlich?) reicht da nicht aus. Wenn dann musst Du das schon genauer erklären (zB. dass durch den Dominion-Krieg nur wenig Offiziere zur Verfügung stehen und so auch jüngere Leute befördert werden). Alternativ: Mach in sechs Jahre älter. Dann ist er immer noch ein extrem Junger Captain, das ganze erscheint aber wesentlich glaubwürdiger.
- mit bekannten Charakteren und Locations wie Picard und der Enterprise wäre ich generell extrem vorsichtig. Auch Fan-Fiction sollte sich möglichst an den Kanon halten und die Wahrscheinlichkeit für derartige Fehler erhöht sich drastisch bei bekannten Personen.

die Brücke der Stargazer. Damals war es das modernste überhaupt

Das stimmt nicht ganz. Die Star-Gazer war ein Schiff der Constellation-Klasse und die hatte damals schon ein paar Jahre auf dem Buckel...

Oder denken sie ich wusste damals dass ich den ersten Kontakt mit den Ferengi herstellen werde, ein Flaggschiff der Föderation kommandiere und eine Invasion kybernetischer Cyborgs aufhalte?

Auch nicht gerade Picard-like mit seinen Verdiensten rumzuprollen...

Ich hoffe, dass Dich die Kritik nicht frustriert hat (nur so kann man sich verbessern)... Die Ansätze sind schon wirklich gut und der Schreibstil wird am Ende des zweiten Kapitels durchaus etwas besser... Das wichtigste ist einfach nur, dass Du selber viel liest und vor allen Dingen recherchierst, insbesondere wenn Du so bekannte Personen wie Picard benutzt, sowas zereisst Dir sonst jeder Trekkie in der Luft...

Mal ein Tipp: Schreib die ersten beiden Kapitel nochmal OHNE das bisher geschriebene als Vorlage zu benutzen. Schmück die Handlung etwas mehr aus. Beschreib die die Räume näher, die Landschaft, gibt dem Leser irgendwas in die "Hand" was er sich vorstellen kann. Was wird bei der Party für Essen serviert? Wer ist alles da? Wer unterhält sich mit wem und worüber? Bau Nebenhandlungen ein, die für die Haupthandlungen keine Rolle spielen, die aber dem Leser eine größeren Eindruck vermitteln, was alles geschieht. zB zwei Offiziere, die sich auf der Party darüber unterhalten, was in der Föderation außenpolitisch in letzter Zeit passiert ist? Wenn ein Trekkie sowas liest, ist es DAS was er als erstes wissen will...

Viel Spaß und viel Erfolg beim Schreiben

Gruß, Dave
 
Johnagald’s <- Hier kommt kein Apostroph!!! Wenn mich etwas aufregt, dann der Deppenapostroph im Genetiv.

Sind ein paar nette Motive in Deiner Story, Seba Ack. Ich würde aber noch ein wenig am Stil arbeiten.
Außerdem finde ich schade, daß Du den Typen aus dem 1. Kapitel gleich entsorgst, könnte doch eine interessante Figur werden.
 
Jo, sowas nenn ich mal ne anständige Kritik.

Erstmal zu einigen Kritikpunkten:

- Picard ist komich, wie zum Teil in den Kinofilmen (vor allem Nemesis) zu sehen war. Man hat das Gefühl (zumindest ich), dass er im kommenden alter einen gewissen Homur entwickelt. Ich hab einfahc versucht diese Art von Picards Homur weiterzuentwickeln. Und da kann ich mir schon vorstellen, das er als Admiral auch ziemlich witzig sein kann. Aber wie man später in der FF sehen wird, behält er trotzdem seine Ernsthaftigkeit.

- Junge Captains gab es auch schon vorm Dominienkrieg. Ich kann zwar jetzt keine Namen nennen, aber in DS9 wurde mal ein Captain erwähnt der 32 Jahre alte war. Ich geh halt noch etwas weiter runter, unter der Ansicht des vorangegangenen Krieges. Ausserdem gabs dann noch diesen Kadetten, der die Valiant (weiß nicht obs so hieß, war jedenfalls ne Defiant^^) kommandiert hat...

So, und der Rest ist begründet udn wird verbessert.
 
Seba Ack schrieb:
Picard ist komich, wie zum Teil in den Kinofilmen (vor allem Nemesis) zu sehen war. Man hat das Gefühl (zumindest ich), dass er im kommenden alter einen gewissen Homur entwickelt.

Nun, dieser Humor mag vielleicht trocken und englisch sein, abe "flach" ist er sicher nicht.

Junge Captains gab es auch schon vorm Dominienkrieg.

In Deutschland ist zB. erreicht man zB. den geringsten Kapitänsrang (Kapitänsleutnant, entspricht einem Hauptman) in der Regel nach 12 Jahren. Nach dem System in den USA entspricht der Rang eines "Captains" aber eher dem Korvettenkapitän bzw. Major, den man erst nach 15 Jahren erreicht. Mit dem amerikanischen System kenn ich mich nicht so aus, halte es aber für unwahrscheinlich, dass man da in Friedenszeiten sonderlich schneller aufsteigen kann. Und der Rang eines Hauptmanns heißt noch lange nicht, dass er auch gleich ein Kommando bekommt...
Picard muss ja dann ein ziemlicher Looser gewesen sein, wenn er in TNG - wo er ja sicher schon an die 50 ist) immer noch Captain ist. ;-)

Aber naja, war nur ein Hinweis. Ein Kaptitän mit 29 wirkt einfach nicht glaubwürdig...

Gruß, Dave
 
Zurück
Oben