Star Trek Interese nach dem 11. Film

C

Captain Pike

Guest
So wollt mal wissen wie das so bei anderen Trekkies, und Star Trek Begeisterten so ist:

Star Trek 11 hatte ja auch das Ziel, das Franchise wieder zu beleben, und das Interesse der Leute zu wecken.

Also ehrlich gesagt, bei mir hat der Film das nur für nen kurzen Moment getan, nämlich da wo er draußen war, und ich mich austauschen konnte wie der Film nun war. Die Meisten haben sich nun ihre Meinung gebildet, die einen lieben ihn und sehen ihn als DEN Star Trek Film schlechthin an, die anderen können mit dem NEUEN Schund nichts anfangen.

Aber mitlerweile ist mein Interesse an neuem Star Trek Material, sprich neuer Film- neue Serie auch schon wieder völlig verschwunden, und im Grunde gehts mir genau wie vor dem Film.
Sehe mir sehr gerne die alten TOS, TNG, DS9 oder ENT Folgen immer wieder mal an, aber das was auch schon.

Kurz mich hat der Film, nicht wie damals die Serien Folgen oder alten Filme, nicht so gerissen, das ich jetzt wieder mit Begeisterung und Ungedult den nächsten Film erwarten könnte wie es damals noch der Fall war.
 
Ich stimme dir in großen Teilen zu. Die Welt dreht sich einfach weiter und die Welt hat sich auch geändert seit den frühen Neunzigern, in denen Star Trek noch der große Qualitätshochhalter war.

Es gibt zwar auch heute unendlich viel Schund, aber je größer der Schundberg ist, desto mehr Platz ist auch für Perlen darin.

Die heutige Serienlandschaft ist sehr diversifiziert und obwohl ich mir mehr richtige Science-Fiction-Serien wünschen würde, so kann ich mich dennoch nicht über die prinzipielle Qualität der Serien beschweren.


Die Frage ist ja auch, welche Geschichten man in einem Star-Trek-Universum erzählen wollte, die man nicht in jedem anderen Universum auch erzählen könnte.

Man nehme mal an, es gäbe im Star Trek-Universum nur die Völker, Technologien und Planeten, die wir alle kennen - aber keine der über 700 Geschichten, die wir kennen. Die Autoren hätten also freies Spielfeld mit diesem riesigen Lego-Kasten. Da könnte man sicherlich einiges erzählen.

Wir haben aber diese 700 Folgen, der so ziemlich jede Geschichte mindestens einmal, wenn nicht mehrfach durchexerziert wurde.

Und wenn ich mir schon eine Geschichte zweimal erzählen lasse, dann doch aber wenigstens in einem anderen Setting als das, welches ich schon in- und auswendig kenne.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Interesse ist an Star Trek auch mit dem neuen Film plötzlich gegen 0 gesunken. Star Trek hat rein gar nichts mehr mit dem gemeinsam, was ich lieben und leben gelernt habe. Nichts davon erinnert noch daran, was TNG damals für Maßstäbe (besonders in den späteren Staffeln) gesetzt und DS9 auf seine Weise dann fortgesetzt hat.

Momentan ist mein einziger Umgang mit Star Trek tatsächlich nur noch sfdebris, der auf Youtube seine genialen Serien-Reviews macht und dabei besonders oft (und verdienter Maßen) Voyager und Ent zerschmettert :D
 
Ich gehöre zu denen die den neuen Film sher gut fanden. Aber trotzdem ist auch für mich das Interesse an Star Trek auch gegen null gesunken. Das liegt aber sehr wahrscheinlich daran, dass es keine weitere TV-Adaption des Franchises gibt.

Da ich auch kein großer Fan von Bücher bzw. Fan Fiction bin sehe ich ST als eigentlich eher als tot an. Gut es wird einen weiteren Film geben. Aber die Frage ist ob es auch einen 13ten Film geben wird. Auch STO ist zwar eine Neuerscheinung dessen Qualität aber auch eher im unteren Segment zu sehen ist.

Und wie Doena schon sagte. Das ST Universum, wie wir es kennen, ist schon ziemlich ausgelutscht. Deshalb ist auch für mich eine Lösung die Geschichten aus einem anderen Blickwinkel zu erzählen. Besser wäre es allerdings wieder ein komplett neues Setting zu schaffen z.B. durch eine andere Zeitepoche oder anderen Standort. Wie dies auch schon im Ansatz in Voyager und Enterprise passiert ist. Leider viel zu inkonsequent wie z.B. durch den übermäßigen Einsatz der Borg.
 
Ich verstehe nicht so ganz so das Problem liegt. Natürlich kann ein einziger Film, oder auch eine Reihe von Filmen, das Interesse an Star Trek nicht wieder dauerhaft entflammen. Ja, von Seiten des Studios SOLL es noch nicht mal.

Ich meine, was hätte Paramount davon wenn wir jetzt alle nach neuem Material dürsten würden? Eine neue Serie kämme trotzdem zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht in Frage, und ein neuer Film könnte nicht schnell genug produziert werden um ihn zu stillen.

Der Film soll das Interesse kurzzeitig anheizen damit die Leute ins Kino gehen und vielleicht noch die DVD kaufen, und dann wieder abflauen um vom nächsten Film 2 Jahre später wieder neu entfacht zu werden.

Der einzige Punkt über den man streiten könnte ist, ob es der nächste Film wieder schaffen wird einen solchen Hype zu verursachen wie der letzte. Aber auch darum mache ich mir eigentlich keine Sorgen. Denn ich weis schon jetzt, dass selbst ich, der Star Trek 2009 als einen der schlechtesten Filme ansieht die er je gesehen hat, garantiert wieder im nächsten Film sitzen werden.
 
Bei mir hat zwar der Film das Interrese nur kurz geweckt aber dann habe ich mich umgesehen und die neu gestarteten Buchserien wie Titan entdeckt und muss sagen das diese sehr hochwertig sind. Natürlich ist auch dies wieder nur von kurzer dauer aber ohne eine neue Serie ist es meiner Meinung nach unmöglich das Interrese über einen Längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.
 
[Dieser Beitrag kann Spuren von persönlicher Meinung enthalten. Wer allergisch auf solche reagiert, sollte lieber nicht weiterlesen.]

Der Film hat mein Interesse an Star Trek leicht gesenkt, aber immerhin hat er das Star Trek Forum - wie ich es erwartet habe - für einen kurzen Zeitraum belebt.
Ich habe vorher gerne z.B. TNG geguckt und gucke es immer noch gerne. Vor dem Film habe ich einige Monate hier im Star Trek Forum ausgesetzt, um dem Film unvoreingenommen entgegentreten zu können; mein Interesse an Star Trek selbst war allerdings dabei unverändert. Nachdem ich den Film gesehen habe, war ich natürlich frustriert in Hinblick auf Star Trek - da der neue Film aber nicht viel mit dem echten Star Trek zu tun hat, hat sich mein Interesse an Star Trek nur geringfügig verringert.

Das einzige, was nun sehr anders ist, ist das Interesse an einem neuen Star Trek Film. Da ich weiß, dass er von den gleichen Personen sein wird, die den letzten versaut haben und der letzte noch dazu kommerziell ganz gut lief und sie daher keinen Grund sehen werden, nächstes Mal etwas besseres abzuliefern, sind meine Erwartungen an den nächsten Film extrem gering und somit natürlich auch mein Interesse an weiteren Abrams-Filmen.

Kurzum:
Interesse an (echtem) Star Trek leicht gesunken, weil ich dabei die Vergewaltigung des Genres durch Abrams im Hinterkopf habe.
Interesse an weiterem Abrams-Trek nicht mehr vorhanden, da offensichtlich Mist. :rolleyes:

Nero schrieb:
Natürlich ist auch dies wieder nur von kurzer dauer aber ohne eine neue Serie ist es meiner Meinung nach unmöglich das Interrese über einen Längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten.
Außer mit Qualität :D

Live long and prosper,
Vulcan
 
[Dieser Beitrag kann Spuren von persönlicher Meinung enthalten. Wer allergisch auf solche reagiert, sollte lieber nicht weiterlesen.]
:D

Außer mit Qualität :D

Das Problem für jede neue Serie und Autoren bleibt aber bestehen: Entweder man macht einen Reset (und den Aufschrei hat man ja bei ST11 deutlich gehört) oder man ist von Anfang an in das enge Korsett gezwungen, dass einem das bereits existierende Universum vorgibt.

Alternativ könnte man natürlich 1000 Jahre in die Zukunft gehen und eine ganz neue Geschichte erzählen, aber wozu dann noch im ST-Universum?
 
Entweder man macht einen Reset (und den Aufschrei hat man ja bei ST11 deutlich gehört)
Na ja, das Problem bei 11 ist ja eben, dass kein echter Reset gemacht wurde, sondern man stattdessen versucht hat, mit einer plumpen Zeitreise-Story die Geschichte als Quasi-Fortsetzung des bisherigen hinzustellen. Aus irgendeiner kruden Logik heraus hatten sie wohl gehofft, dass die bisherigen Fans das dann sofort als Teil des bisherigen Star Trek akzeptieren würden UND sie keine Beachtung auf den Canon legen müssten - eine Art eierlegende Wollmilchsau :D. Na ja, extrem naiv sind die halt schon.

Ein echter Reset kann gut funktionieren wie bei Battlestar Galactica oder James Bond oder kann sogar extrem gut funktionieren wie bei Sherlock Holmes.

Man muss dafür aber neben ein paar interessanten neuen Ideen auch ein Verständnis für den Kern der Sache mitbringen und das Ganze dann noch gut umsetzen. In meinen Augen ließen Abrams und Kollegen hierbei nun mal mindestens zwei dieser Dinge vermissen und haben außerdem noch nicht mal einen Reet gemacht sondern dieses dämliche Rumgeeiere ;)

Live long and prosper,
Vulcan
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte ja gehofft das die Zeit von gut 6 Jahren ausreichen würde um etwas frischen Wind in das Star Trek Universum zu bringen.

Leider ist ja nur Murks entstanden, weshalb ich Star Treks nahe Zukunft recht pessimistisch sehe und mein Interesse daran gering ist.
In die Premiere des zwölften Films werde ich erstmals nicht gehen, ob ich den Film überhaupt im Kino sehen werde/will ist fraglich.

Ich hoffe auf ne gute Idee in den 2020ern - mit dem Warten hab ich kein Problem :)
 
...
Ein echter Reset kann gut funktionieren wie bei Battlestar Galactica oder James Bond oder kann sogar extrem gut funktionieren wie bei Sherlock Holmes...

Wobei man hier sagen muß, daß die genannten Beispiel kein so komplexes "Universum" wie ST besitzen. Gerade JB oder SH zeichnen sich dadurch aus, dass eine grundlegende Geschichte (oder sozusagen Eckdaten) zwar besteht aber trotzdem über die Jahre sehr frei interpretiert wurden. Man könnte argumentieren das ST 2009 genau das selbe Prinzip zu Grunde liegt.
 
Wie ich gerade gesehen habe sind bei mir einige Monate ins Land gegenagen seit dem ich das letzte Mal hier war. Das ist in etwa das Gleiche wie mit dem Star Trek Genre. Über den Film kann man sicher Streiten, er hat jedenfalls das Interesse meiner Meinung nach kur kurzweilig werden lassen. Ich denke dass nach heutigem Standard sicher eine ST Serie möglich wäre mit neuen interssanten Charakteren und irgendwo im Hintergrund das Star Trek Prinzip. Ich denke dass es auch funktionieren würde nur nicht mit den alten Autoren. Star Trek einmal anders, zugeschnitten auf die heutige Zeit, auf die Veränderungen. Vieles was damals Fiktion war ist heute Wirklichkeit (Padds und Co mal ins Auge gefasst).

Ich denke wenn sich jemand anders dem Genre zuwenden würde, dann könnte das Erfolg haben. Es bleibt jedoch definitiv eines - das alte ST wird es niemals wieder werden. geht auch garnicht. Heute wäre eine Serie wie TNG sicher kaum interessant. Das ist das gleiche wie bei Knight Rider oder der kommende A-Team Film.

Aber zurück zu ST. Ich denke dass es durchaus viele Themen geben könnte, die ein guter Regisseur in eine solche Serie packen könnte. Allerdings müsste sie wie schon gesagt auf die heutige Zeit zugeschnitten sein udn vermutlich wäre bei näherer Interpretation außer der Name nicht mehr vom Ursprung zu sehen. Aber nur so könnte man es wiederbeleben oder anders gesagt das Genre neu erfinden.

Viele junge Leute denke heute och ST olle Serie, nur Leute ab 30 aufwärts (*g*) können sich heute noch darüber unterhalten. Mir geht es im Job auch so. Viele Kololegen kennen ST und in der Pause wird sich darüber auch mal unterhalten. Aber niemand verfolgt es mehr. Junge Leute sehen vermutlich nur eine lustige Pyjamaparty in TNG :).

Was bleibt? Ganz einfach, wir Nostalgiger sollten eine Selbsthilfegruppe gründen und uns ausheulen...:D
 
LOL, stimmt ich war an einer FH, ahbe noch das ordentliche Diplom gemacht und damals war Voyager in und wir haben des im Kollektiv geguggt :). Davon mal ab stehe ich heute eher auf Stargate *fg*
 
Ich habe in jungen Jahren immer gern ST gesehen, war aber dann über 1 Jahrzehnt "abstinent". Nach ST XI habe ich angefangen, mich richtig intensiv mit dem ST-Universum zu beschäftigen und da gibt es ja noch für eine Weile ziemlich viel Material, v. a. wenn man auch im Bereich Fanfiction unterwegs ist.

Im positiven Sinne hat der Film also einen ST-Fan "wiederbelebt" und da er mir gefalen hat, werde ich im nächsten mit Sicherheit wieder gebannt im Kino sitzen :D
 
So wollt mal wissen wie das so bei anderen Trekkies, und Star Trek Begeisterten so ist:

Star Trek 11 hatte ja auch das Ziel, das Franchise wieder zu beleben, und das Interesse der Leute zu wecken.

Also ehrlich gesagt, bei mir hat der Film das nur für nen kurzen Moment getan, nämlich da wo er draußen war, und ich mich austauschen konnte wie der Film nun war. Die Meisten haben sich nun ihre Meinung gebildet, die einen lieben ihn und sehen ihn als DEN Star Trek Film schlechthin an, die anderen können mit dem NEUEN Schund nichts anfangen.

Aber mitlerweile ist mein Interesse an neuem Star Trek Material, sprich neuer Film- neue Serie auch schon wieder völlig verschwunden, und im Grunde gehts mir genau wie vor dem Film.
Sehe mir sehr gerne die alten TOS, TNG, DS9 oder ENT Folgen immer wieder mal an, aber das was auch schon.

Kurz mich hat der Film, nicht wie damals die Serien Folgen oder alten Filme, nicht so gerissen, das ich jetzt wieder mit Begeisterung und Ungedult den nächsten Film erwarten könnte wie es damals noch der Fall war.


Ich bin nur froh, dass mit Star Trek 11 die idee vom Tisch war, eine Serie mit Jonathan Frakes aufzuziehen, die im 24 Jahrhundert mit der Übernahme des eigenen Komandos beginnen sollte - dass hätte Star Trek engültig aus de Rennen geworfen. Hoffentlich kommen da nun einige bessere Ideen oder überhaupt mal welche..

mfg
 
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