Petition gegen die neue amer. Kernwaffenpolitik

O

Ogion

Guest
http://physics.ucsd.edu/petition/

Auf dieser Seite ist eine Petition von US-Physikern, die gegen die neue US-Nuklear Politik protestieren. Ich möchte darum bitten, dass alle die daran Interesse haben, unterschreiben mögen(natürlich nicht per Hand, sondern einfach den Namen eintragen, am Ende des Erklärungstextes).


Ich bin auf diese Seite gekomen durch einen Artikel im Physik Jouarnal der Deutschen Physikalischen Gesellschaft:

"Petition gegen neue Kernwaffendoktrin

Mehr als 1000 Physiker, unter ihnen die Nobelpreisträger Philip Anderson, Anthony Legget, Daniel Tsui, Steven Weinberg und Frank Wilczek, haben eine Petition gegen die Überlegungen des US-Pentagons unterzeichnet, die Kriterien für den Ersteinsatz von Kernwaffen zu ändern. Nach dem nur in Auszügen bekannten "Nucleare Posture Review" von 2001 und der nichtgeheimen "Doctrine for Joint Nuclear Operations" vom März 2005 ist gegen nichtnuklear bewaffnete Gegber unter bestimmten Bedingungen ein präventiver Einsatz von Kernwaffen vorgesehen. Genannt werden unter anderem die schnelle und für die USA günstige Beendigung eines Krieges; die Sicherung des Erfolges von US-amerikanischen und internationalen Operationen; die Demonstration der Fähigkeit und Bereitschaft, Kernwaffen einzusetzen, um Gegner davon abzuschrecken, Massenvernichtungswaffen zu benutzen. Pauschal heißt es in der Doctrine: "Die nukleare Streitmacht der USA wird dazu genutzt werden, Widersacher davon abzubringen, militärische Programme oder Operationen durchzuführn, die die Interessen der USA oder die ihrer Verbündeten und Freunde gefährden könnten." Kernwaffen könnten zudem gegen Ziele eingesetzt werden, die einem nicht nuklearen Angriff standhalten.
Die Petition weist darauf hin, dass Kernwaffen auf einer ganz anderen Stufe stehen als die übrigen Massenvernichtungswaffen und die konventionellen Waffen. Wenn präventiv oder gegen einen nicht nuklear bewaffneten Gegner eingesetzt werden, wirde der Unterschied zwischen nuklearen und konventionellen Waffen verwischt. Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass auch andere in Zukunft Kernwaffen einsetzen werden. Mit ihrer neuen Politik würden die USA das Signal geben, dass sie sich von der nuklearen Abrüstung absetzen wollen. Das wäre für andere Länder ein starker Anreiz, den Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen zu verlassen und ihrerseits Kernwaffen zu erlangen.Dadurch würde sich das Risiko dramatisch erhöhen, dass sich aus regionalen Konflikten ein globaler Nuklearkrieg entwickeln könnte."

Also bitte: mit unterschreiben.

Ogion

P.S.:Ich hab den Artikel abgeschrieben aus meiner Mitgliederzeitung. Im Internet findet sich der Artikel also nicht.
 
Wieder so eine hoffungslose Aktion, die zwar gut ist und Aufsehen erregt, aber leider dnnoch nichts erreichen wird. Die USA sind Stur wie ein Bock.
 
Sehen wir's mal positiv: Sobald die Menschheit durch einen nuklearen Krieg ausgerottet sein wird, wird es diesem Planeten viel besser gehen :D

Jaja, ich weiß, zurück in meine Ecke... An und für sich bin ich ja auch gegen kernwaffen, aber so lange gute Argumente auf Sturheit einiger Weniger treffen, kann man ncihts erreichen
 
Ich glaube dem Planeten ist es wurscht, ob es ihm gut oder schlecht geht, wenn die Menschen weg sind, denn dann können die Menschen auch nicht mehr beurteilen, ob es ihm schlecht oder gut geht. :D
 
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Natürlich kann man was erreichen. Nicht bei den amer. Politikern, aber beim Rest der Welt. Bei der EU, bei der UNO, bei allen anderen Staaten der Welt, die nicht mit den amer. liiert sind. Und wenn man etwas gar nicht erst versucht, dann funktioniert es mit Sicherheit nicht.
Meine Handlungsweisen wären eine Auflösung der NATO, denn die ist eh überholt und diskriminierend(gegenüber nichtwestlichen Staaten), ein Rauswurf der USA aus dem UNO-Sicherheitsrat, ein Rauswurf der USA aus der UNO, ein Handelsembargo der Welt gegen die USA, und ein weltweites Verteidigungsbündnis der Welt gegen die USA. Und das mir jetzt niemand vorhält, dass ich dann Terroristen unterstützen würde, natürlich gelten trotzdem bzw. gerade dann die Menschenrechte, die UNO könnte endlich ordentlich ihrer Arbeit nachgehen, aber es würden internationale Verträge eingehalten, wie die UN-Charta, das Kyoto-Protokoll...
Und bitte wer aus den USA bei'uns' Asyl beantragen würde, wäre natürlich willkommen, es sei denn er wäre ein Krimineller, also US-Politiker, der hinter den USA stünde.
Ich weiß, das klingt ein wenig übertrieben und äußerst unwahrscheinlich, aber so wäre es am besten.

Ogion
 
Ogion schrieb:
Natürlich kann man was erreichen. Nicht bei den amer. Politikern, aber beim Rest der Welt. Bei der EU, bei der UNO, bei allen anderen Staaten der Welt, die nicht mit den amer. liiert sind. Und wenn man etwas gar nicht erst versucht, dann funktioniert es mit Sicherheit nicht.


Das ist aber nicht bei allen Staaten so. Was ist mit kommunistischen Ländern?
Nordkorea? Oder die bescheuerten Islamfritzen, die sich wie in Iran isolieren?
Nein, das kannst du vergessen. Die USA sind ja mit Kritik noch offener als Islam-Länder. Und das Problem wäre so auch nicht gelöst, denn dann wird China kommen.


Ogion schrieb:
Meine Handlungsweisen wären eine Auflösung der NATO, denn die ist eh überholt und diskriminierend(gegenüber nichtwestlichen Staaten), ein Rauswurf der USA aus dem UNO-Sicherheitsrat, ein Rauswurf der USA aus der UNO, ein Handelsembargo der Welt gegen die USA, und ein weltweites Verteidigungsbündnis der Welt gegen die USA. Und das mir jetzt niemand vorhält, dass ich dann Terroristen unterstützen würde, natürlich gelten trotzdem bzw. gerade dann die Menschenrechte, die UNO könnte endlich ordentlich ihrer Arbeit nachgehen, aber es würden internationale Verträge eingehalten, wie die UN-Charta, das Kyoto-Protokoll...
Und bitte wer aus den USA bei'uns' Asyl beantragen würde, wäre natürlich willkommen, es sei denn er wäre ein Krimineller, also US-Politiker, der hinter den USA stünde.

Eine Auflösung der NATO wäre wirklich keine schlechte Idee. Denn dann wären die europäischen Staaten nicht mehr so an die USA gebunden. Denn in der NATO wird ja die Vorgehensweise durch die Amerikaner bestimmt.
Aber ich muß schon annmerken, dass man realistisch sein sollte. Wir verdanken den USA sehr viel, wie z.B. das Wirtschaftswunder, das auch durch Förderung entstanden ist (siehe 'Marshallplan').
Es liegt aber immer natürlich an den Politikern. Die Vereinigten Staaten regiert durch demokraten wären schon viel besser in der Welt angesehen als so hirnlos-ölgierig-Bush-mäßig. Der Kerry hätte das Kyoto-Protokoll wenigstens genauer überprüft.
Zudem muss man auch bedenken, dass es natürlich, nach deiner Handlungsweise, viele unschuldige Treffen würde. Dann hätten wir nämlich das gleiche Problem wie es wir mit der BRD und der DDR hatten. Familiäre Probleme beispielsweise.
 
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"Zudem muss man auch bedenken, dass es natürlich, nach deiner Handlungsweise, viele unschuldige Treffen würde. Dann hätten wir nämlich das gleiche Problem wie es wir mit der BRB und der DDR hatten. Familiäre Probleme beispielsweise."

Ich will ja nicht eine vollständige Abschottung, wer die USA verlassen oder einreisen will, dürfte das auch tun.


"Es liegt aber immer natürlich an den Politikern. Die Vereinigten Staaten regiert durch demokraten wären schon viel besser in der Welt angesehen als so hirnlos-ölgierig-Bush-mäßig. Der Kerry hätte das Kyoto-Protokoll wenigstens genauer überprüft."

Klar wäre es besser, wenn die Demokraten an der Macht wären, aber das wäre vergleichbar wie, dass es besser wäre die SPD an der Macht zu haben als die CDU.


"Wir verdanken den USA sehr viel, wie z.B. das Wirtschaftswunder, das auch durch Förderung entstanden ist (siehe 'Marshallplan')."

Wenn es etwas gibt, für das man den Amerikanern dankbar sein kann, dann die Tatsache, dass sie zusammen mit den Engländern und Russen die Nazis besiegt haben. Aber das hätte auch ohne die Amis funktioniert(natürlich nicht so schnell und imposant), und es ist auch kein Freischein.


"Oder die bescheuerten Islamfritzen, die sich wie in Iran isolieren?"

Darauf kann ich nur antworten: Die bescheuerten Christfundamentalistfritzen, die in Amiland auf dem Thron sitzen.
Nicht sehr kritisch diese Kommentare.


Ogion
 
Ogion schrieb:
Klar wäre es besser, wenn die Demokraten an der Macht wären, aber das wäre vergleichbar wie, dass es besser wäre die SPD an der Macht zu haben als die CDU.

Das ist ein anderes Kapitel und wenn du es noch nicht erfahren hast, haben wir eine große Koaliton.



Ogion schrieb:
"Oder die bescheuerten Islamfritzen, die sich wie in Iran isolieren?"

Darauf kann ich nur antworten: Die bescheuerten Christfundamentalistfritzen, die in Amiland auf dem Thron sitzen.
Nicht sehr kritisch diese Kommentare.

Nun ja, wenn du selber Moslem bist, dann sind sie natürlich nicht sehr kritisch.
Ich habe diese Staaten ja auch nicht mit den USA direkt verglichen.
Die USA sind aber dennoch nicht so fanatisch wie die genannten 'speziellen' Islamisten.
 
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Ich weiß, dass wir jetzt eine Große Koalition haben. Ich wollte nur die Unterschiede zwischen den Parteien aufzeigen.

Ich bin kein Moslem, ich bin überzeugter Atheist und vernunftorientierter Wissenschaftler.

Ich halte Religionen nicht für Quatsch. Ich halte Religionen, zumindest wenn sie übers persönliche hinaus ins organisierte gehen, für gefährlich. Nun, der Buddhismus vielleicht nicht ;)

Ogion
 
Ogion schrieb:
Ich halte Religionen nicht für Quatsch. Ich halte Religionen, zumindest wenn sie übers persönliche hinaus ins organisierte gehen, für gefährlich. Nun, der Buddhismus vielleicht nicht
Wenn du Religionen falsch angehst, dann können sie tatsächlich gefährlich sein, genug Beispiele haben wir ja schon (aus aktuellen Ereignissen oder aus dem Geschichtsbuch). Nur sollet man auch schauen, was sich hinter der Religion verbirgt und welche Wahrheiten in ihr liegen, nicht nur immer die Fehler aufdecken (die hat jede menschliche Religion massenhaft).
 
USS Nelame schrieb:
Wenn du Religionen falsch angehst, dann können sie tatsächlich gefährlich sein, genug Beispiele haben wir ja schon (aus aktuellen Ereignissen oder aus dem Geschichtsbuch). Nur sollet man auch schauen, was sich hinter der Religion verbirgt und welche Wahrheiten in ihr liegen, nicht nur immer die Fehler aufdecken (die hat jede menschliche Religion massenhaft).

Natürlich liegen in den Religionen auch gute moralische Werte. Dadurch gibt es viele, die an sie glauben aus fester Überzeugung. Und die meisten Religionen besitzen einen oder viele Götter. Aber, da diese nicht beweisbar sind (da sie nicht existieren ;) ) bieten sie eine wunderbare Grundlage für Machtmissbrauch durch diejenigen, die angeblich das Wort der Gottheit deuten oder äußern. Machtmissbrauch findet zwar auch in säkularen Angelegenheiten statt, aber da fehlt die unanzweifelbare Autorität eines Gottes/mehrerer Götter.

Ogion
 
@Mon-Star
Ja, stimmt.

Aber zurück zum Thema hat schon jemand unterschrieben? Will es denn überhaupt jemand? Kostet schließlich nur 2 Minuten.

Ogion

Bitte Spike, das hier ist etwas ernstes.
 
Dort unterschreiben doch nur Leute, die entweder Professoren oder Studenten in einer Institution sind. Einfache Leute wie wir können doch nichts bewirken, weil wir ja nach deren Meinung keine Ahnung haben.
 
"We urge members of Congress, professional organizations and the media to raise public awareness and promote discussion on these issues,"

Das steht auf der Seite deiser Petition. Hast du die dir mal genauer angeguckt? Da gibts eine Sparte für US-Physiker, eine für nicht-US-Physiker, und eine für andere. Es ist also auch erwünscht, dass andere unterschreiben. Da kommt es auf die Anzahl an. Und auch da sind wichtige Personen dabei. Hauptsächlich Bildungsbürgertum.

Wenn du diese Politik unterstützt, warum sagst du es dann nicht? Und wenn dem nicht so ist, warum trägst du dich nicht einfach ein?

Ogion
 
Ich unterstütze diese Politik nicht, da ich diese mit großen Bedenken betrachte.
bush_borg.jpg


Ob ich nun unterschrieben habe oder nicht ist eigentlich irrelevant.
 
Geiles Bild, wobei das eigentlich kein Borg-typisches Okularimplantat ist.(Schade, dass ihr keine Borgsmylies habt, die würden jetzt passen :D )

Ogion
 
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