Fanfiction Wettbewerb

Boothby

Admiral
Teammitglied
Wir haben uns überlegt, hier mal einen Fanfictionwettbewerb zu veranstalten. Teilnehmen kann jeder der sich in der Lage fühlt, eine anspruchsvolle Kurzgeschichte zu schreiben und sie anschließend einer Jury, dem Forum hier, zur Beurteilung vorzustellen.

Als Dauer des Wettbewerbs setze ich einen Monat fest. Das heißt bis zum 29.02.05, 18.00 Uhr Uhr müssen alle Beiträge hier im Forum veröffentlicht werden.

Teilnahmebedingungen:

Wer kann teilnehmen?
- Jeder, der hier im Forum angemeldet ist.

Muß die Geschichte eigens für den Wettbewerb geschrieben sein?
- Ja

Kann man sich helfen lassen?
- Ja, solange die Hauptarbeit beim Wettbewerbsteilnehmer liegt.

Welche Stilmittel sind erlaubt?
- Das Hauptaugenmerk sollte auf abgeschlossen und kurz liegen, sprich eine Kurzgeschichte. Natürlich können auch Gedichte oder Essays oder die Reparaturanweisung für den Warpantrieb eingereicht werden.

Welche Genres können gewählt werden?
- Jedes mögliche, es sind auch und gerade besonders Nicht-Star-Trek-Geschichten willkommen.

Wie sollen die Geschichten eingereicht werden.
- Für jede Geschichte ist ein separater Thread zu eröffnen. Im Titel ist zu vermerken, dass es sich um eine Teilnahme am Fanfiction-Wettbewerb handelt. Am besten durch:

Als Grenze für die Anzahl der Wörter wird 5000 festgelegt.

Worauf sollte man beim Schreiben achten:
- Achtet auf sauberes Deutsch, insbesondere Rechtschreibung und Grammatik. Formatiert die Stücke vernünftig, besonders bei Zitaten und Gesprächen.

Was kann man gewinnen:
- Ruhm und Ehre und einen Button von Spike. ;)

Wenn ihr Interesse habt, dann meldet euch mal hier.
 
ich wäre dadran interessiert. 5000 Wörter ist allerdings wenig. Ist egal was darin workommt? (also könnte ich rein theoretisch einen Aufsatz über den Tag eines Offiziers schreiben oder ähnliches?)
Und wieviele Versuche hat man?
 
Ich glaub schon, schließlich kann man auch Nicht-Star Trek-Geschichten abgeben.

@Nelame: Ich glaube, du hast hier gute Chancen! ;)

Euer
hannibal
 
Naja 5000 schienen mir viel. ;) Wir können ja noch drüber reden.

Du kannst schreiben worüber du willst. Die Handlung muß nur in sich abgeschlossen sein.
 
Erstmal ein Lob für das Engagement in dieser Richtung!

Gute Idee, und ich erwäge auch teilzunehmen ;)

Nun, die eigentliche Kurzgeschichte macht es ja aus, dass sie nicht (direkt) abgeschlossen ("Offenes Ende") ist, aber bei der gut geöffnete-Struktur dieses Wettbewerbs (mit Gedichten und Essays) ist diese Haarspaklterei ja eh' unbedeutend!


Jedoch möchte ich noch Anschlussfragen stellen:

-Darf jeder Teilnehmer (nennen wir einfach als Beispiel einen :rolleyes: 'Max') meherere Geschichten einreichen.
Wenn sie aus verschiedenen Sparten (eine Kurzgeschichte, eine Star Trek-Story und ein Gedicht *grins*) wäre das doch vertretbar, oder?

-Punkt Drei würde ich vielleicht etwas eingrenzen, am Ende kennt noch jemand Grass oder irgendeinen anderen Autor persöhnlich ;)

-Wie wird den bewertet? Findet am 29.2. dann eine Abstimmung via Pollthread statt, ind dem die Geschichtentitel als Wahl-Alternativen bereitstehen?
Ich denke, diese Lösung wäre wohl ganz gut. Und obwohl eine geheime Wahl sicher politisch-korrekt wäre, wäre eine Comment-Notiz auch nicht schlecht, damit man Mogelleien in groben Zügen ausschließen kann

-Hmm, der Termin... Ein Monat könnte vielleicht auch ein wenig knapp sein, obwohl ich hier auch keine Panik schüren möchte. Hoffen wir, dass die Musen nicht nur Inspiration, sondern auch (Frei-)Zeit genug liefern :D

Auch ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, für eine differenzierte Geschichte (Ich hatte da schon einen Gedanken) sind 5000 vielleicht etwas knapp. So ein paar Wörter sind wirklich schnell mal geschrieben! Für eine reine Kurzgeschichte dürfte es wohl reichen, aber für eine abgeschlossenen Erzählung (natürlich kein Roman!!!!) wohl vielleicht knapp nicht. (obwohl hier nur ein paar Aussagen drinnen stehen, sind das das hier bis jetzt schon deutlich über 200 Wörter!)
 
Es soll ein differenziertes Bewertungssystem geben. Wie das im einzelnen aussieht, darüber können wir dann ja noch diskutieren. Die 5000 Wörter sollen auch kein Dogma sein. Auch die anderen Punkte die ich angeschnitten habe, sind eher als grobe Richtschnur zu sehen. Ich würde es schon ganz gerne sehen, wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Ich will nur vermeiden, dass hier jemand das erste Kapitel eines Romans einrecht.
 
OK, mir ist jetzt mehr oder weniger alles klar. Ich fange dann schonmal an... (meine Muse bin ich nämlich selbst *g*) ;)

Und viel Glück an alle anderen Teilnehmer :thumbup:
 
Wie ich bereits sagte, denke ich über ein differenziertes Bewertungsschema nach. Hier die entsprechenden Bewertungskriterien:

Story: 40%
Rechtschreibung und Grammatik: 10%
Innovation, Neuartigkeit: 10%
Formatierung und Lesbarkeit: 10%
Glaubwürdigkeit: 10%
Spannung bzw. Interesse: 10%
Ausgewogenheit des Umfangs (zu langatmig oder zu kurz geraten): 10%

Es wird so ablaufen, dass die eingereichten Werke nach diesem Bewertungsschema benotet werden. Dabei können Punkte von 0-5 vergeben werden. Die einzelnen Punkte werden dann mit den entsprechenden Prozentpunkten gewichtet. Wer die meisten Punkte hat, der gewinnt.
 
Stefan schrieb:
Das heißt bis zum 29.02.05, 18.00 Uhr Uhr müssen alle Beiträge hier im Forum veröffentlicht werden.
Der Februar hat aber nur 28 Tage.
Stefan schrieb:
Story: 40%
Rechtschreibung und Grammatik: 10%
Innovation, Neuartigkeit: 10%
Formatierung und Lesbarkeit: 10%
Glaubwürdigkeit: 10%
Spannung bzw. Interesse: 10%
Ausgewogenheit des Umfangs (zu langatmig oder zu kurz geraten): 10%
Hört sich soweit gut an. Aber ein paar Punkte hätte ich da, über die du vielleicht noch mal nachdenken könntest.

Mich stört es etwas, dass 'Rechtschreibung und Grammatik' mit 10% bewertet werden soll.
Sicherlich handelt es sich hier um einen wichtigen Punkt, aber es gibt nun mal genug Leute, die Probleme mit der Rechtschreibung haben ohne was für zu können, da es z.B. nicht ihre Muttersprache ist, oder schlicht und einfach ein genetischer Defekt vorliegt.
Ich selber litt zum Beispiel viele Jahre lang an einer schwere Legasthenie, meine Beiträge aus dem ersten Jahr sind nur Beweis genug (mit 'Formatierung und Lesbarkeit' ist es das Selbe)
Ich meine, natürlich sollte es mit der Rechtschreibung nicht völlig ausarten. Aber ich sehe auch nicht ein, warum sie genauso bewertet werden soll wie 'Glaubwürdigkeit' oder 'Spannung'. Eine spannende Geschichte kann so gut wie jeder schreiben. Eine fehlerfreie Punkt und Kommasetzung aber nicht. (und auch eine automatische Rechtschreibüberprüfung hilft hier nicht immer weiter)
Und, ich möchte an dieser Stelle jetzt keinem zu nahe treten, aber bin ich mir nicht sicher, wie viele hier mit allen Feinheiten unserer Rechtschreibung wirklich gut genug vertraut ist, um diese Objektiv bewerten zu können.

Und was genau verstehst du unter 'Story', was nicht schon in den folgenden Punkten abgehandelt wurde?
 
Es ist aber in meinen Augen ein wichtiger Punkt, dass die Geschichte Orthographisch und Grammatikalisch einigermaßen fehlerfrei ist. In meinem Eingangspost schrieb ich ja was von Hilfe, die man annehmen kann. Wer sich also nicht so ganz fit fühlt, kann ein anderes Mitglied oder jemand Fremden bitten, ihm zu helfen. Die Hilfe kann auch hier im Forum stattfinden.

Unter Story ist der Inhalt gemeint.

Ok hier ein neuer Vorschlag:

Story bzw. Inhalt: 20%
Glaubwürdigkeit: 20%
Spannung bzw. Interesse: 20%
Innovation, Neuartigkeit: 10%
Rechtschreibung und Grammatik: 10%
Formatierung und Lesbarkeit: 10%
Ausgewogenheit des Umfangs (zu langatmig oder zu kurz geraten): 10%

Der Februar hat aber nur 28 Tage.

Uuups...

Dann halt bis zum Tag der NVA.
 
Ok:

Story bzw. Inhalt: 20%

1/5 ? Ein bisschen zu wenig, aber als Regel-Werk-Schreiber hat man's nicht leicht; das weiß ich aus Erfahrung

Glaubwürdigkeit: 20%

Auch 1/5: Jooaah, ein bisserl zu hoch aber auch okay.

Spannung bzw. Interesse: 20%

Ein ganz klein wenig zu viel in meinen Augen, aber auch da will ich besser nichts vorschlagen ;).


Innovation, Neuartigkeit: 10%

Klingt gut.

Rechtschreibung und Grammatik: 10%
Formatierung und Lesbarkeit: 10%

Geht auch in Ordnung.


Ausgewogenheit des Umfangs (zu langatmig oder zu kurz geraten): 10%

Ein ganz klein wenig zu hoch bemessen, oder?

Zwei wichtige Fragen noch:
1. Wie wird das mit der Jury gehen? Objektive Kriterien sind sehr gut, aber aus wem setzt sich die Jury zusammen?
2.Siehe oberen Beitrag von mir: Darf man auch mehreres einreichen?
 
zu 1. Alle Mitglieder können abstimmen nach den dann gefundenen Kriterien.

Hier hab ich mal ganz fix eine Variante erstellt, wie das dann aussehen könnte.
http://www.startrek-forum.de/st-f/ffw/ffwettbewerb.htm

zu 2. Das soll ja kein Wettbewerb über Quantität sondern Qualität werden. Deshalb sollten wir uns auf einen Beitrag beschränken. Selbstverständlich kannst du mehrere Stilelemente mischen, in dem du z.B. eine deiner Figuren ein Gedicht rezitieren läßt. ;)
 
Stefan schrieb:
zu 1. Alle Mitglieder können abstimmen nach den dann gefundenen Kriterien.

Na dann hoffe ich auf viele fachkundige Leser :)

Stefan schrieb:
zu 2. Das soll ja kein Wettbewerb über Quantität sondern Qualität werden. Deshalb sollten wir uns auf einen Beitrag beschränken. Selbstverständlich kannst du mehrere Stilelemente mischen, in dem du z.B. eine deiner Figuren ein Gedicht rezitieren läßt. ;)


Ja, verstehe. Aber die Lösung, einen Beitrag pro Stilelement (also maximal 3 Werke) wäre schon schön gewesen.
... Der Eier-legende-Woll-Milch-Sau-Effekt:
Ein Philosophierender MACO-Soldat spielt durch Zeitreise im Jahr 2006 am Computer Elite Force 4 und rettet nebenbei die Welt :D

Ja, ich glaube, das wird meine Story! :D
 
Die Lösung is ganz einfach. Wenn sich der Contest bewährt, kann man ihn ja in einem oder zwei Monat(en) wiederholen.
 
Spike schrieb:
Die Lösung is ganz einfach. Wenn sich der Contest bewährt, kann man ihn ja in einem oder zwei Monat(en) wiederholen.

Klingt gut, denn das von Dir vorher angesprochene Bewertungsproblem für bei unterschiedlichen Genres noch zu größeren Vergelichsschwierigkeiten kommen.

Hmm, ich möchte auch echt nicht nerven, aber in diesem Zusammenhänge wäre neben einer Unterschreichungs-Tag (?) auch die Möglichkeit der Ausrichtung des Textes der Sache dienlich :rolleyes: *in-Deckung-geh*
 
Spike schrieb:
Wie soll man eine Fantasy-Story in Punkto Glaubwürdigkeit bewerten?
Interessanter Punkt, und ich erlaube mir einfach mal die Antwort für Stefan vorzugreifen.
Natürlich ist es schwer bei "Ich überlaste dieses Kraftfeld mit meinem Phasenkompensator" oder "Ich vertreibe diese schwarze Armee mit meinem Zauberstein" schwer, von Glaubwürdigkeit zu sprechen.
Aber es gibt da noch einen anderen Punkt, an dem man die Glaubwürdigkeit messen kann: Den Personen!
Verhalten sich die Personen innerhalb ihrer Rolle immer gleich? (Wieso hat der friedliebende Mönch plötzlich einen Flammenwerfer im Keller?)
Reagieren sie aus nachvollziehbaren Motiven? (Ist der Böse nun einfach nur böse weil es böse ist, oder hat er wirklich einen Grund dazu?)
Und reagieren sie angemessen auf die jeweilige Situation (Der Feind hat gerade meine Familie und sämtliche meiner Freunde umgebracht. Hey, ich glaub ich geh jetzt zum Fernsehen und mach meine eigene Comedyshow)

Und natürlich lassen sich diese Regeln auch im gewissen Maße auf die Umwelt übertragen, ganz egal wie abenteuerlich diese auch ist.
Im bereich der Sci-Fi lässt sich bewerten, ob es nun einfach gegeben ist, dass ein 'Phasenkompensator ein Kraftfeld neutralisieren' kann, oder ob eine Erklärung für dass ganze geliefert wird, die zumindest jemanden, der sich nur mittelmäßig mit Physik auskennt, tatsächlich von dessen Durchführbarkeit überzeugen könnte.

Ein weiterer Punkt könnte sein, wie er es schafft dem Leser seine Umgebung zu vermitteln.
Ist es nun mal einfach so, dass zwei seiner Hauptfiguren ein Zwerg und ein Andorianer sind, oder schafft er es diese Figuren deutlich von den Anderen abzuheben, und sie mit einem eigenen Kulturellen Hintergrund auszustatten?

Und zu guter letzt ist ein Typ, der 20 Gegner mit dem kleinen Finger besiegt, und zwischendurch noch genug Zeit findet das Frühstück zu machen und den Sinn des Lebens zu ergründen, immer unglaubwürdig, ganz egal in welchem Genre wir uns befinden.


Aber während ich dies hier schreibe, fällt mir noch ein zweiter Punkt ein, denn ich eigentlich schon beim ersten Mal ansprechen wollte:
Wie soll die 'Innovation, Neuartigkeit' bewertet werden?
Es ist vor allem schon mal ganz schön schwer, eine Geschichte zu erfinden, die es nicht schon mal irgendwo gegeben hat. Aber das ist nichtmal der Punkt, der mir am meisten Sorgen macht.
Es ist dieses irgendwo, was mich bedrückt. Wären nur Geschichten aus Star Trek zugelassen, so hätte ich hier vielleicht etwas weniger Bendenken. Hier hätte man es von dem Leser noch erwarten können, zumindest die meisten Folgen gesehen zu haben, und beurteilen zu können ?Zeitanomalie, hatten wir schon, gibt auch nichts neues in der Geschichte, der nächste bitte?.
Da aber Geschichten aus allen Genres zugelassen sind, sieht die Sache schon etwas anders aus.
Angenommen, ich würde einfach eine Kurzfassung von Herr der Ringe schreiben, dann wäre das ziemlich unoriginal.
Jemand, der das Original aber nicht kennt, würde die Geschichte aber trotzdem für innovativ und neuartig halten, und mir darum volle Punkte geben.
 
Ich schreib einfach, macht euch nicht zu viel Gedanken.

Ich glaube das sollte garnicht so profesionell werden, ansonsten verlage ich einen höheren Preis für den ersten Platz.

So, dann fang ich mal an.
 
Zurück
Oben